Islam, eine ungenügende Religion
Von einem christlichen Standpunkt aus, ist der Islam eine ungenügende Religion. Muslime bekennen einen einzigen Gott und einen letzten Propheten, der den Menschen Gottes Wort überbrachte. Christus ist aber vielmehr als nur ein Prophet (was auch vom Islam akzeptiert wird). Es reicht eben nicht, bloss zu wissen, dass es einen Gott gibt und was dieser von den Menschen denkt und fordert. Darum regelt das Christentum nicht bloss das Leben der Christen und ihre Beziehung zum dreieinigen Gott, sondern sie verbreitet die Nachricht, dass jener Gott barmherzig ist.
Diese Barmherzigkeit ist mehr als nur ein Wort; sie ist Tat geworden. Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes wurde Mensch – er kam uns entgegen. Als Mensch lebte er ganz nach der göttlichen Gerechtigkeit, von der bereits viele Propheten vor Christus gesprochen haben. Als vollkommen gerechter Mensch (eine Tatsache, die selbst der weltliche Richter bestätigte), liess er sich für die Ungerechtigkeit der Menschen töten. Er nahm die Strafe auf sich, die ich für meine Schuld Gott gegenüber verdient habe. Der ewige Sohn blieb nicht tot, sondern ist nach zwei Tagen auferstanden – meine Strafe ist vollkommen bezahlt. Das ist die gute Botschaft, das Evangelium des Christentums, das sich so fundamental von der fordernden Haltung des Islams unterscheidet.
Während Mohammed den Menschen Vorschriften brachte, wie sie Gott vielleicht besänftigen können, hat Jesus durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung für Versöhnung gesorgt. Jesus brachte nicht Forderungen, sondern die Lösung für die Schuld der Menschen vor Gott. Darum genügt das Christentum.
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