<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482</id><updated>2011-10-12T19:52:50.761+02:00</updated><category term='International'/><category term='Islam'/><category term='Literatur'/><category term='Zitat'/><category term='Frage'/><category term='Evangelisation'/><category term='Gottesdienst'/><category term='Beachtenswerte Homepage'/><category term='Reformiertes ABC'/><category term='Gemeindebau'/><category term='Aktuell'/><title type='text'>Reformiert Heute</title><subtitle type='html'>Deutschsprachige Neuigkeiten aus reformierter Sicht</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>48</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1980535099796240093</id><published>2010-08-23T10:15:00.002+02:00</published><updated>2010-08-23T10:25:48.627+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Von der Priorität in der Ausbildung von Verkündigern</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Aber wenn Sprachen und Philosophie beinahe alle Kraft und Zeit in Anspruch nehmen, und die Lehrer, anstatt die Philosophie als Theologen, die Theologie als Philosophen lesen, wie wenn die letztere nichts höheres als eine Lektion in der Musik oder Arithmetik, nicht aber die Lehre vom ewigen Leben wäre, – das verwüstet so manche Blüten in der Knospe und verpestet die Kirche mit unbekehrten Seelsorgern! Daher kommt es, dass wir so viele Weltlinge haben, welche von der unsichtbaren Glückseligkeit predigen, und so viele fleischlich Gesinnte, welche die Geheimnisse des Geistes erklären, und, ich wollte, ich möchte es nicht sagen dürfen, so viele Ungläubige, welche Christum predigen, ja so manche Atheisten, die den lebendigen Gott verkündigen sollen. Auch ist es, wenn sie in der Philosophie vor der Religion oder ohne diese unterrichtet werden, kein Wunder, wenn ihre Philosophie das Ganze oder Meiste ihrer Religion ausmacht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Baxter"&gt;Richard Baxter&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1980535099796240093?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/1980535099796240093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/08/von-der-prioritat-in-der-ausbildung-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1980535099796240093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1980535099796240093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/08/von-der-prioritat-in-der-ausbildung-von.html' title='Von der Priorität in der Ausbildung von Verkündigern'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3504759171114098631</id><published>2010-05-08T14:30:00.000+02:00</published><updated>2010-05-08T14:30:52.393+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><title type='text'>Islam, eine ungenügende Religion</title><content type='html'>Von einem christlichen Standpunkt aus, ist der Islam eine ungenügende Religion. Muslime bekennen einen einzigen Gott und einen letzten Propheten, der den Menschen Gottes Wort überbrachte. Christus ist aber vielmehr als nur ein Prophet (was auch vom Islam akzeptiert wird). Es reicht eben nicht, bloss zu wissen, dass es einen Gott gibt und was dieser von den Menschen denkt und fordert. Darum regelt das Christentum nicht bloss das Leben der Christen und ihre Beziehung zum dreieinigen Gott, sondern sie verbreitet die Nachricht, dass jener Gott barmherzig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Barmherzigkeit ist mehr als nur ein Wort; sie ist Tat geworden. Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes wurde Mensch – er kam uns entgegen. Als Mensch lebte er ganz nach der göttlichen Gerechtigkeit, von der bereits viele Propheten vor Christus gesprochen haben. Als vollkommen gerechter Mensch (eine Tatsache, die selbst der weltliche Richter bestätigte), liess er sich für die Ungerechtigkeit der Menschen töten. Er nahm die Strafe auf sich, die ich für meine Schuld Gott gegenüber verdient habe. Der ewige Sohn blieb nicht tot, sondern ist nach zwei Tagen auferstanden – meine Strafe ist vollkommen bezahlt. Das ist die gute Botschaft, das Evangelium des Christentums, das sich so fundamental von der fordernden Haltung des Islams unterscheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Mohammed den Menschen Vorschriften brachte, wie sie Gott vielleicht besänftigen können, hat Jesus durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung für Versöhnung gesorgt. Jesus brachte nicht Forderungen, sondern die Lösung für die Schuld der Menschen vor Gott. Darum genügt das Christentum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3504759171114098631?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/3504759171114098631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/05/islam-eine-ungenugende-religion.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3504759171114098631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3504759171114098631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/05/islam-eine-ungenugende-religion.html' title='Islam, eine ungenügende Religion'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2342316952047251716</id><published>2010-04-06T21:50:00.000+02:00</published><updated>2010-04-06T21:50:05.603+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><title type='text'>Dem Islam begegnen</title><content type='html'>In letzter Zeit hört man viel davon, dass unsere westliche Gesellschaft etwas gegen das Aufkommen des Islams unternehmen muss. Verbote werden diskutiert und gesellschaftliche und erzieherische Massnahmen ins Auge gefasst. Staatlich verordnete Integration, sprich obligatorischer allgemeiner Schwimmunterricht und interreligiöse Fächer in den Schulen, sind die üblichen Strategien, die ein friedliches zusammenleben der Religionen sichern sollen. Wer sich bei all diesem politischen Aktionismus mit der Meinung zurücklehnt, dass nun genug getan ist, täuscht sich. Den Islam mit politischen Massnahmen zu «einzudämmen» wird nicht funktionieren. Genauso gut könnten wir bei einem Hochwasser, das unsere Keller zu überschwemmen droht, die Heizung aufdrehen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wer um das Hochwasser weiss, muss das Wasser sein Haus abdichten. Wenn es kalt wird, macht es hingegen Sinn die Heizung aufzudrehen. Religion kann nicht mit politischen Massnahmen geregelt werden, weil sie in unserem Land ausserhalb des staatlichen Einflusses steht. Alle Forderungen und Massnahmen, von denen man heute spricht, drehen bloss die Heizung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://kirchenblog.wordpress.com/2010/04/06/dem-islam-begegnen/"&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2342316952047251716?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/2342316952047251716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/04/dem-islam-begegnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2342316952047251716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2342316952047251716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/04/dem-islam-begegnen.html' title='Dem Islam begegnen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-4797993762043222103</id><published>2010-03-29T16:10:00.001+02:00</published><updated>2010-03-29T16:11:27.117+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frage'/><title type='text'>Gibt es einen Grund, nicht Moslem zu werden?</title><content type='html'>Vor einiger Zeit, als Reaktion auf das Minarettverbot, brachte das Schweizer Fernsehen eine Dokumentation über zwei Schweizer, die zum Islam konvertierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e"/&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens"&gt;DOK vom 11.01.2010&lt;/a&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es spielt offensichtlich gar keine Rolle, ob der Mensch nun Muslim, Christ, oder sonst irgendetwas ist, Hauptsache er bleibt friedlich und tolerant – diesen Eindruck hinterlässt die Dokumentation. Gibt es denn für Schweizer keinen Grund, um nicht zum Islam zu konvertieren?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-4797993762043222103?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/4797993762043222103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/03/gibt-es-einen-grund-nicht-moslem-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/4797993762043222103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/4797993762043222103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/03/gibt-es-einen-grund-nicht-moslem-zu.html' title='Gibt es einen Grund, nicht Moslem zu werden?'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-7244798503367760031</id><published>2010-02-24T20:14:00.000+01:00</published><updated>2010-02-24T20:14:50.805+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Das Universum hat von unserem Kommen gewusst</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wenn wir in das Universum hinausschauen und uns die vielen Zufälle der Physik und der Astronomie vergegenwärtigen, die zu unserem Vorteil zusammengewirkt haben, dann sieht es so aus, als hätte das Universum von unserem Kommen gewusst.&lt;/blockquote&gt;Paul Davies, Physiker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-7244798503367760031?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/7244798503367760031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/02/das-universum-hat-von-unserem-kommen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/7244798503367760031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/7244798503367760031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/02/das-universum-hat-von-unserem-kommen.html' title='Das Universum hat von unserem Kommen gewusst'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1177422717799707530</id><published>2010-01-30T11:07:00.001+01:00</published><updated>2010-01-30T11:08:56.192+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeindebau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gottesdienst'/><title type='text'>iChurch</title><content type='html'>Heute gebe ich es zu: Ich mag die Produkte von Apple. Spätestens seit der neusten Ankündigung des Tabletts mit Namen iPad, wissen wir es alle – diese Produkte sind ganz auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Wir sehen es, wissen sofort wie man es bedient und nehmen es mit Freude in die Hand, weil einfach alles passt. Jemand hat offensichtlich darüber nachgedacht, wie ICH Emails schreiben, im Internet surfen und Fotos anschauen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diese Palette von iProdukten würde sich eine iChurch wunderbar einfügen. Eine Kirche, die ganz auf mich zugeschnitten ist. Einen Ort, an den ich kommen kann und ich sofort merke, dass sich jemand darüber Gedanken gemacht hat, welchen Gott ICH brauche, wie ICH zu ihm beten und wie MEIN Glaube gestärkt werden sollte. Eine solche Kirche hätte sicher, so möchte man denken, eine ähnliche Ausstrahlung und Anziehungskraft, wie es offensichtlich das iPhone und Konsorten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Moment mal. Werde ich dann wirklich das finden, was ich mir wünsche – die Kirche?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1177422717799707530?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/1177422717799707530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/01/ichurch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1177422717799707530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1177422717799707530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2010/01/ichurch.html' title='iChurch'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-4979695430000969599</id><published>2007-12-18T16:11:00.000+01:00</published><updated>2007-12-18T16:13:33.757+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitat'/><title type='text'>Vom richtigen Verständnis der Schrift</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Wie kann ein vom Geiste Gottes beseeltes Buch ohne diesen Geist verstanden werden? Kann doch ohne poetischen oder musikalischen Sinn niemand die Schönheit der Poesie würdigen oder edle Musik wahrhaft verstehen; eben so unmöglich ist es, das ein psychischer (seelischer, natürlicher) Mensch (1. Kor 2,14), der Gottes Geist nicht hat, sein Wort verstehen sollte. Er mag mit den Grundsprachen, der Geschichte und den Altertümern der Bibel wohl vertraut sein, – dies alles bezieht sich nur auf ihren äusseren Leib. Er mag fähig sein, ihre hehre Schönheit zu würdigen, und von dem echt menschlichen Element in ihr, auch im Unterschied zu der griechischen und römischen klassischen Literatur, entzückt werden; ihre so treue, wahre Schilderung der mannigfachen Lebenserfahrung mag sein Gemüt tief ergreifen, - die alles geht gleichsam nur ihre Seele an; der Geist der Schrift ist Gottes Geist, der heilige Geist. Deshalb betet der Psalmist, wiewohl er mit der Sprach und den Ordnungen des Pentateuchs wohlvertraut war: Herr öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz! (Ps 119,18). Und daraus folgt, dass der «geistliche» Mensch gerade das Wesentliche der Schrift wohl verstehen kann, auch wenn im in anderer Hinsicht, in Bezug auf das Verständnis dessen, was wir das Leibliche und das Seelische der heiligen Schrift nennen können, vieles mangelt, und ferner, dass alles bloss kritische (das Äussere erforschende), sprachliche, historische, ästhetische und menschliche Verständnis der Schrift - so wertvolle Dienste es dem geistlichen Verständnis derselben leisten kann - ausserstande ist, den wahren Gehalt des Wortes zu erfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein unstudierter, einfältiger Christi wendet z.B. den 22. Psalm ohne weiteres auf Christus an und beachtet vielleicht kaum seine nächste Beziehung zu David. Er meint wahrscheinlich, David habe ohne irgendwelche vermittelnde Umstände und ohne Einschränkung einfach im Geiste die Leiden Christi gesehen. Eine solche Anschauung ist unvollkommen, aber sie ist nicht falsch; sieht sie die Sache doch gerade von dem Hauptgesichtspunkt aus an. Sie ist die vornehmste und wahre Anschauung, auf die Gottes Plan und Wille schliesslich abzielt, wohingegen eine rein historische Erklärung dieses Psalms (wie treffend immer die psychologische Analyse ausfallen möge), die nicht den leidenden und triumphierenden Christus darin sieht, oberflächlich ist und ein falsches Bild gibt. Ohne Zweifel hat schon mancher unstudierte, aber vom Geist gelehrte Mann eine richtigere Exegese gegeben, als wohlunterrichtete, aber unerleuchtete Gelehrte. Doch müssen wir da ein Wort beifügen. Es gibt eine Gefahr der die Wahrheit vergewaltigenden Herrschsucht und des Eigendünkels bei Ungelehrten ebenso wie bei Gelehrten. Jemand kann ohne gelehrtes Wissen und zugleich ohne geistliche Einsicht und ohne Demut sein. Die Männer, welche am demütigsten und am meisten geistlich gesinnt sind, werden höchst wahrscheinlich zugleich fleissige und gewissenhafte Forscher sein und sich mit Dankbarkeit alles dessen bedienen, was über die Schrift nach ihren verschiedenen Seiten Licht verbreiten kann. Und diejenigen, welche das tiefste Interesse für das wahre Wohlergehen der Gemeinde des Herrn haben, begehren in erster Linie eine wahrhaft geistliche, dann aber auch gleich in zweiter Linie eine gründlich unterrichtete und geistig regsame Predigerschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.newblehome.co.uk/saphir/"&gt;D. Adolph Saphir&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-4979695430000969599?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/4979695430000969599/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/vom-richtigen-verstndnis-der-schrift_18.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/4979695430000969599'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/4979695430000969599'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/vom-richtigen-verstndnis-der-schrift_18.html' title='Vom richtigen Verständnis der Schrift'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-149999911802438099</id><published>2007-12-14T17:07:00.000+01:00</published><updated>2007-12-14T17:27:50.576+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Aktuelle Predigt, oder wie hältst du es mit der Politik?</title><content type='html'>Während ich mich auf die Predigt von nächstem Sonntag vorbereite und nach Beispielen und Veranschaulichungen zum Thema grüble, gehen mir natürlich auch immer wieder die Ereignisse durch den Kopf, welche die Nachrichten dieser Woche prägten (bei uns in der Schweiz). Ich frage mich, wie oft an diesem Sonntag die Wörter «Bundesrat», «Blocher» und «Abwahl» von schweizer Kanzeln herabschallen. Irgendwie ruft dieses Ereignis danach, dass man davon spricht. Soll das aber auch von der Kanzel aus geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob man in der Predigt aktuelle politische Ereignisse als Beispiele verwenden soll. Immerhin könnten die Hörer diese Geschehnisse ganz unterschiedlich deuten. Was für einen Teil der Schweizer ein Grund zum Jubeln ist, erfüllt andere mit Zorn und Enttäuschung. Ganz unterschiedliche Emotionen sind da im Spiel. Kann dieses Beispiel also wirklich das verdeutlichen, was ich erklären möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich betrifft, so möchte ich diesen Sonntag der Versuchung widerstehen. Aber es würde mich interessieren, wofür das aktuelle und bewegende Ereignis alles herhalten muss. Lasst es mich wissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-149999911802438099?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/149999911802438099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/aktuelle-predigt-oder-wie-hltst-du-es.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/149999911802438099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/149999911802438099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/aktuelle-predigt-oder-wie-hltst-du-es.html' title='Aktuelle Predigt, oder wie hältst du es mit der Politik?'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-920374807764727912</id><published>2007-12-11T09:19:00.000+01:00</published><updated>2007-12-11T09:28:14.949+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Einfach nur so ...</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;So spricht der Herr Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des Herrn. Sie sagen denen, die des Herrn Wort verachten: Es wird euch wohlgehen  , und allen, die nach ihrem verstockten Herzen wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen. Aber wer hat im Rat des Herrn gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? Siehe, es wird ein Wetter des Herrn kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Und des Herrn Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie. Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt? spricht der Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, wie auch ihre Väter meinen Namen vergassen über dem Baal? Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der Herr. Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die mein Wort stehlen einer vom andern. Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat’s gesagt.« Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeremia 23,16-32&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-920374807764727912?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/920374807764727912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/einfach-nur-so.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/920374807764727912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/920374807764727912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/einfach-nur-so.html' title='Einfach nur so ...'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2909657767747611555</id><published>2007-08-20T16:32:00.000+02:00</published><updated>2007-08-20T16:38:29.289+02:00</updated><title type='text'>Die Versuchung des Pastors</title><content type='html'>Von Otto Thelemann, in Handreichung zum Heidelberger Katechismus:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit allerlei schmeichelhaften Einflüsterungen will er [Satan] die Kinder Gottes zur falschen Sicherheit oder zum Hochmut verführen und sie dadruch zu Fall bringen. – "Aber Herr Pastor", sagte jemand vor der Krichtür, "was haben Sie heute für eine schöne Predigt gehalten!" "Das hat mir der Teufel auch schon gesagt, als ich von der Kanzel kam", lautete die Erwiderung des Predigers.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2909657767747611555?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/2909657767747611555/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/08/die-versuchung-des-pastors.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2909657767747611555'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2909657767747611555'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/08/die-versuchung-des-pastors.html' title='Die Versuchung des Pastors'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2924424553497021402</id><published>2007-07-11T11:51:00.000+02:00</published><updated>2007-07-17T08:33:20.730+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktuell'/><title type='text'>Grosses Erwachen in der «reformierten» Welt</title><content type='html'>Die letzte Verlautbarung des Papstes (Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche – &lt;a href="http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_responsa-quaestiones_ge.html"&gt;Link&lt;/a&gt;) schlug hohe Wellen in der reformierten Welt. Die Anhänger der ökumenischen Bewegung innerhalb der Kirchen sind sehr befremdet darüber, dass der Bischof von Rom tatsächlich die reformierten Kirchen nicht als Kirche akzeptiert. Im fünften Punkt eines kurzen Dokuments, das die römische Lehre über die Kirche erläutert, nimmt der Papst Stellung zu den reformierten Kirchen. Hier der Wortlaut:&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Frage&lt;/span&gt;: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel „Kirche“ nicht zu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort&lt;/span&gt;: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, hat mich diese Stellungsnahme nicht erstaunt. Die römische Kirche hat noch nie etwas anderes behauptet. Wenn man ehrlich und genau beobachtet, was bei der oft gepriesenen Annäherung passiert, dann wird jeweils deutlich, was jetzt auf Papier festgehalten wurde (siehe zum Beispiel bei den Auswirkungen der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung). Wenn jetzt Kirchenvertreter ganz erstaunt sind, dass es von Rom aus nur einen Weg gibt – zurück nach Rom –, dann haben sie wohl das, womit sie sich in der Vergangenheit beschäftigt haben, falsch eingeschätzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer jetzt erstaunt ist über die Äusserung von Rom, der kennt ganz einfach die römische Lehre nicht, die eigentlich stets offen und ehrlich kommuniziert wird. Ich kann den Eindruck nicht von mir weisen, dass jene Leute allerdings auch ihre eigene Herkunft nicht genau kennen, oder wenigstens fahrlässig darüber wegsehen. Es gab einen Grund, warum sich die Reformatoren von diesem Gebilde, das sich Kirche nennt, getrennt haben. Sie wollten keine neue Kirche gründen. Vielmehr setzten sie sich mit ganzer Kraft dafür ein, dass die Kirche erneuert wird. Als sich dieses Gebilde aber gegen sie stellte und sich nicht auf den Kurs der biblischen Lehre bringen liess, haben die Reformatoren diese Institution mit schwerem Herzen verlassen und sich mit den Gläubigen in der einen Kirche versammelt. Diese Versammlung soll nichts Neues sein, sondern die heilige katholische (was allgemein bedeutet) Kirche, die wir bekennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer heute noch reformiert ist, aber richtig, wie auf &lt;a href="http://www.lebensquellen.de/?p=613"&gt;Lebensquellen.de&lt;/a&gt; zu lesen ist, der wird ganz leicht erkennen können, dass diese Stellungsnahme schlicht und einfach zeigt, dass sich seit der Reformation kaum etwas verändert hat. Noch immer müssen die reformierten Kirchen gemeinsam bekennen, dass sie Kirche sind. Diese Stellungsnahme ist zwar etwas unbequem, aber wen dem nicht so ist, könnten wir ebenso wirklich zurück nach Rom.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2924424553497021402?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/2924424553497021402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/grosses-erwachen-in-der-reformierten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2924424553497021402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/2924424553497021402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/grosses-erwachen-in-der-reformierten.html' title='Grosses Erwachen in der «reformierten» Welt'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-502508990579436131</id><published>2007-07-05T17:38:00.000+02:00</published><updated>2008-12-12T03:01:58.096+01:00</updated><title type='text'>Evangelium und Taufe</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s1600-h/Wassserstrahl.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083751977868044322" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s320/Wassserstrahl.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein völlig unterentwickeltes Thema was reformatorischen Gemeindebau anbelangt - ich würde sagen Gemeindebau überhaupt - ist der Zusammenhang zwischen Evangelium und Taufe. Nicht, dass die Taufe in vielen Gemeinden und Kirchen nicht irgendwo ihren Platz hat. Taufseminare werden angeboten, einmal im Jahr werden Taufen an einem schönen See oder Fluss veranstaltet. Aber mir scheint, die Taufe ist irgendwie nach Hinten gerutscht. Wie wir in der Apostelgeschichte feststellen können, wird bei jedem Bekehrungsereignis sofort getauft (Apg 2,38; 8, 13. 36; 9, 18; 10, 47; 16,15; 16, 33; 18, 8; 19, 5). Der Missionsbefehl ist unter anderem ja auch ein Taufbefehl (Mk 16,16; Mt 28,19). Darum können wir davon ausgehen, dass die Taufe Bestandteil der Evangliumsverkündigung gewesen ist. Da die Taufen unmittelbar nach der Bekehrung statt fanden, haben die Apostel und Evangelisten in ihren Ausführungen des Evangeliums offensichtlich über die Bedeutung der Taufe gesprochen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Tatsache fordert uns auf, unsere eigene Verkündigung zu hinterfragen. Machen wir die Taufe zu einem zentralen Thema bei Nichtchristen? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch könnte man die Chance nutzen, die vielen getauften Menschen, die keinen Bezug zur Kirche haben, auf ihre eigene Taufe anzusprechen, dem Zeichen des Neuen Bundes, die Verantwortung, die damit verbunden ist, die Verheissungen, aber auch die Androhungen, die an Bundesübertreter ergeht. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-502508990579436131?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/502508990579436131/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/evangelium-und-taufe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/502508990579436131'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/502508990579436131'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/evangelium-und-taufe.html' title='Evangelium und Taufe'/><author><name>Elkana</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08194322513190272889</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s72-c/Wassserstrahl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6060733294280087368</id><published>2007-07-03T16:31:00.000+02:00</published><updated>2007-07-12T09:09:55.871+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gottesdienst'/><title type='text'>Musik und Gesang im Gottesdienst</title><content type='html'>Heute gehört es ganz selbstverständlich dazu, dass im Gottesdienst gesungen wird. In manchen Gemeinden hat der Gesang einen eigenen festen Platz im Gottesdienst. Er wird dann Anbetung oder Lobpreis genannt. Was ich heute bei Bullinger gelesen habe (Dekade 5, Predigt 5), hat mich wieder einmal aufhorchen lassen. Ist das, was heute so ganz selbstverständlich getan wird, wirklich in Ordnung? Der Abschnitt aus der Predigt von Bullinger scheint mir direkt in unsere Zeit zu sprechen. Aber lest selbst.&lt;blockquote&gt;Sehr vieles am kirchlichen Gesang ist tadelnswert. Erstens wird viel, ja sogar das meiste der wahren Gottesfurcht zuwider gesungen und nicht alles stammt aus der Heiligen Schrift, sondern aus allen möglichen Lebenden und menschlichen Überlieferungen. Und was aus der Heiligen Schrift gesungen wird, wird so verbogen und verfälscht, dass nichts vom göttlichen Geist übrig bleibt. So werden Geschöpfe und tote Menschen angerufen. Zweitens wird dieser Gesang vorgeschrieben, und man singt nicht freiwillig und mit freiem Geist, sondern unter Zwang, ja man singt sogar, um Lohn und eine kirchliche Pfründe, wie sie es nennen, zu erhalten. Ausserdem singen nur Geistliche, die dazu gedungen worden sind, und nicht wie einst die ganze Kirche Christi. Des Singens ist kein Ende und kein Mass. Es wird Tag und Nacht gesungen. Diesem närrischen, ja gottlosen Gesang wird, als ob er ein gottgefälliges und verdienstvolles Werk wäre, mehr zugestanden, als der wahre Glaube zulässt. Man könnte sagen, es sei das Geschwätz, das der Herr im Matthäusevangelium als heidnischen Aberglauben verboten und verurteilt hat. Zudem singt man in einer fremden Sprache, die wenigen bekannt ist, weshalb die Kirche keinen Gewinn hat. Man hört einen langen Ton ohne Worte, die etwas bedeuten, einen schwebenden, sich nach oben und unten dehnenden Klang. Nicht selten wetteifern die Sänger untereinander mit ihren Stimmen, so dass die ganze Kirche von einem rauen Geschrei widerhallt, und die Hörer durch den Wettstreit der Stimmen kaum verstehen, was gesungen wird. Ich sage an dieser Stelle nichts über die Musik, die man ›figurativ‹ nennt, und über die Musikinstrumente, die fast alle in der Orgel enthalten sind. Ich sage auch nichts über Klagelieder oder über die Gebete für die Verstorbenen, über die ich schon an anderer Stelle gesprochen habe. Diese und ähnliche Dinge nehmen jedoch die ganze Zeit des Gottesdienstes so in Anspruch, dass nur ein ganz geringer Teil oder gar nichts den wahren Gebeten und der heiligen göttlichen Predigt des Wortes Gottes eingeräumt werden kann. Deshalb führen die, welche an das Evangelium glauben, mit guten Gründen derartigen Gesang nicht aus und dulden ihn auch nicht in der Kirche Gottes. In höchstem Masse gottesfürchtig und klug ist das Handeln derjenigen anzusehen, welche die beste oder sogar die ganze Zeit der kirchlichen Versammlungen für hingebungsvolle und stille Gebete und für die heilbringende Verkündigung des Wortes Gottes verwenden und diesen Gesang weglassen, zumal es schwierig ist, einen an sich annehmbaren Gesang so einzugrenzen, dass er nicht irgendwann die rechtmässigen Schranken übersteigt.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6060733294280087368?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/6060733294280087368/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/musik-und-gesang-im-gottesdienst.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6060733294280087368'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6060733294280087368'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/musik-und-gesang-im-gottesdienst.html' title='Musik und Gesang im Gottesdienst'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3139684796153080561</id><published>2007-06-22T08:31:00.000+02:00</published><updated>2007-07-12T09:10:53.901+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frage'/><title type='text'>Wer schreibt ... ?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nachdem es, in der Blogosphäre, da und dort zur Gewohnheit geworden ist, dass man nach einem Autor eines Zitats fragt, will ich das auch mal tun. Die einfache Frage ist, wer das untenstehende Zitat geschrieben hat. &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Der Mensch. Mit seiner Offenheit für die Wahrheit und Schönheit, mit seinem Sinn für das sittlich Gute, mit seiner Freiheit und der Stimme seines Gewissens, mit seinem Verlangen nach Unendlichkeit und Glück fragt der Mensch nach dem Dasein Gottes. In all dem nimmt er Zeichen seiner Geist - Seele wahr. ,,Da sich der Keim der Ewigkeit, den er in sich trägt, nicht auf bloße Materie zurückführen lässt", kann seine Seele ihren Ursprung nur in Gott haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Antworten bitte als Kommentar hinterlassen. Ach ja, noch etwas: Bitte nicht googlen, yahoolen oder so was. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viel Spass beim Raten!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3139684796153080561?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/3139684796153080561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/06/wer-schreibt.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3139684796153080561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3139684796153080561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/06/wer-schreibt.html' title='Wer schreibt ... ?'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3390214169103269990</id><published>2007-05-30T10:25:00.000+02:00</published><updated>2007-07-12T09:12:48.427+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeindebau'/><title type='text'>III. Biblisches Verständnis der guten Nachricht</title><content type='html'>&lt;p&gt;Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der heutigen Zeit muss die Kirche über viele Themen Klarheit gewinnen. Am wichtigsten aber ist das Herzstück des Glaubens – das Evangelium. Jeder Christ sollte darum beten, dass er immer grössere Einsicht in die gute Nachricht bekommt, die ihm Rettung durch das Vertrauen auf Jesus Christus zusagt. Eine heilsame Kirche ist voll von Menschen, die ihr Herz mit dieser Nachricht erfüllt haben und sie gerne mit anderen teilen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir über das Evangelium nachdenken, oder es jemandem erklären, dürfen wir vier Dinge nicht vergessen.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Gott. Um die gute Nachricht richtig verstehen zu können, müssen wir zuerst den Absender der Botschaft kennen lernen. Es ist der heilige Gott und souveräne Schöpfer von Himmel und Erde.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mensch. Durch die Sünde ist der Mensch, den Gott zu seinem Ebenbild geschaffen hat, von Gott getrennt. Er hat verloren, was ihn mit seinem Schöpfer verband.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Christus. Der ewige Sohn Gottes wurde Mensch. Damit ist er der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er ist an der Stelle des Sünders gestorben, um ihm vom Tod zu retten und ihn wieder mit seinem heiligen Schöpfer zu verbinden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reaktion. Wer die ersten drei Punkte verstanden hat, ist aufgerufen, der guten Nachricht Glauben zu schenken. Das geschieht nicht durch äusserliche Gesten, sondern darin, dass man sich von seinem selbstzentrierten Leben in der Sünde abkehrt und neu auf seinen Schöpfer ausrichten lässt.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Was bleibt übrig von der guten Nachricht, wenn wir über diese Punkte nicht Auskunft geben können?&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium!&lt;br /&gt;Markus 1,15&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3390214169103269990?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/3390214169103269990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/iii-biblisches-verstndnis-der-guten.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3390214169103269990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/3390214169103269990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/iii-biblisches-verstndnis-der-guten.html' title='III. Biblisches Verständnis der guten Nachricht'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1404330173805003116</id><published>2007-05-22T15:14:00.000+02:00</published><updated>2007-07-12T09:15:15.630+02:00</updated><title type='text'>Christen</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.&lt;br /&gt;Apostelgeschichte 11,26   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nachdem Christus von seinen Jüngern weg in den Himmel fuhr, breitete sich die Kunde von seinem Erlösungswerk mehr und mehr aus. Immer mehr Menschen glaubten daran, dass  Jesus Christus wegen der Sünden der Menschen am Kreuz gestorben ist und ihre Schuld auf sich genommen hat. Er ist auferstanden und lebt. Damit ist der Tod überwunden. Selbst Verfolgung und Tod konnten die grösser werdende Schar von Jüngern nicht von dieser Hoffnung abbringen. Überall, wo sie auch hin kamen, sprachen sie von ihrem Herrn und Erlöser – Jesus Christus. Genau darum wurden sie bald spöttisch Christen genannt. In den Augen ihrer Mitmenschen waren sie Leute, die nur von diesem Christus redeten.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie würden uns wohl unsere Zeitgenossen nennen, wenn wir nicht schon das Label Christen tragen würden? Erkennen sie uns daran, dass wir von Christus reden, oder denken sie an etwas anderes? Vielleicht würden die folgenden Bezeichnungen eher mit der Wahrnehmung der heutigen Zeit übereinstimmen.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gottes Partyvolk&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alphakürsler ... Betablocker&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lebensoptimierer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Propheten&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vampirjäger&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gottes Kulturmahner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Coaching-Coaches&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lebensgrübler&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ohne-Seminar-geht-es-nicht-Menschen&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie eindeutiger und zentraler war doch das Zeugnis der ersten Christen?!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1404330173805003116?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/1404330173805003116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/christen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1404330173805003116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1404330173805003116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/christen.html' title='Christen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1298315379065069912</id><published>2007-03-16T18:16:00.000+01:00</published><updated>2007-07-12T09:16:46.066+02:00</updated><title type='text'>Gott mit allen Sinnen wahrnehmen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Eben bin ich einer  interessanten und sehr zeitgemässen These begegnet. Gott soll vom Menschen mit allen seinen Sinnen wahrgenommen werden. In den heutigen Gemeinden stehe nur allzu oft allein das Hören und das intellektuelle Bewegen im Vordergrund. Die Vertreterin dieser These weist darauf hin, dass Gott sich in der ganzen Schöpfung darstellt und von den Menschen wahrgenommen werden kann und soll. Schon Calvin hat gesagt, dass der Verstand nicht ausreiche, um Gott zu erfassen. Darum soll die Bibel auch in der Predigtvorbereitung mit allen Sinnen erfasst werden (Stichwort Bibliodrama) und Gottesdienste der reichhaltigen Wahrnehmung des Menschen Rechnung tragen. Kunst, Theater und Tanz müssen in der Gottesbegegnung Platz finden. Heute sind viele Menschen sehr offen für übersinnliche Erfahrungen. Da kommt ihnen dieser Ansatz natürlich entgegen. Aber stimmt er auch mit dem biblischen Verständnis von Offenbarung überein?   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gott offenbart sich, nach reformiertem Verständnis, in erster Linie in der Heiligen Schrift. Natürlich hat Gott alles geschaffen und gibt sich selbst in seinem Werk zu erkennen. Das Westminster Bekenntnis nimmt gleich am Beginn Stellung zu dieser These.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Obwohl das Licht der Natur und die Werke der Schöpfung und Fürsorge, die Güte, Weisheit und Macht Gottes so weit offenbaren, dass sie die Menschen ohne Entschuldigung lassen, reichen sie doch nicht aus, um jene Erkenntnis Gottes und seines Willens zu geben, die zum Heil notwendig ist (W.B. Artikel 1.1).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das Bekenntnis lässt es nicht nur bei einer Eingrenzung der Offenbarung, sondern weist den Lesern den Weg, wie sie Gewissheit erlangen können.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Darum hat es dem Herrn gefallen, sich selbst zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Arten und Weisen seiner Kirche zu offenbaren und ihr diesen seinen Willen zu erklären und danach diesen zur besseren Bewahrung und Verbreitung der Wahrheit und zur sicheren Gründung und Stärkung der Kirche gegen die Verdorbenheit des Fleisches und die Bosheit Satans und der Welt ganz und gar der Schrift anzuvertrauen. Dies macht die Heilige Schrift höchst notwendig, nachdem jene früheren Wege, auf denen Gott seinem Volk seinen Willen offenbarte nunmehr aufgehört haben (weiter W.B. Artikel 1.1).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir können heute sichere Erkenntnis über Gott, uns selbst und den Weg zum Heil gewinnen. Es hat Gott gefallen, diese sichere Offenbarung in die Schrift zu legen. Es ist nicht in die Beliebigkeit des Menschen gestellt, wie er Gott erfassen möchte. Der Herr und Schöpfer des Universums bestimmt den Weg in seiner Gnade: es ist sein Wort, die Schrift.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich schreibt Calvin davon, dass der menschliche Verstand Gott trotzdem nicht ganz erfassen kann – selbst mit der gnädigen Offenbarung aus der Heiligen Schrift. Der Reformator hat ein klares Bild vom Zustand des Menschen. Er ist durch die Sünde blind für Gott und kann seinen Schöpfer aus seinem Vermögen nicht erfassen. Dazu noch einmal das Westminster Bekenntnis.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Wir können zwar durch das Zeugnis der Kirche dazu bewogen und angeleitet werden, die Heilige Schrift hochzuschätzen und ehrerbietig zu betrachten; auch das himmlische Wesen des Inhalts, die Wirksamkeit der Lehre, ... sind Gründe, durch die sie zum Überfluss beweist, dass sie das Wort Gottes ist. Aber trotzdem kommt unsere volle Überzeugung und Gewissheit von ihrer unfehlbaren Wahrheit und ihrer göttlichen Autorität aus dem inneren Wirken des Heiligen Geistes, der durch und mit dem Wort in unseren Herzen Zeugnis gibt (W.B. Artikel 1.5).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Heilige Geist muss den Menschen von seiner Blindheit erlösen und ihm helfen, dass er auf das Wort aufmerkt, das ihn erlösen will. Das gilt auch für die Menschen in unserem Zeitalter, die bereit sind eine übersinnliche Erfahrung zu machen.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gott hat es in seiner Gnade so eingerichtet, dass der Glaube durch das Hören seines Worts von seinem Geist geweckt wird. Wenn die Kirche andere Wege sucht, bewegt sie sich ganz eindeutig von Gottes ewigem Gnadenweg weg. Darum hat schon Luther die Gemeinde singen lassen: «Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.»&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1298315379065069912?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/1298315379065069912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/gott-mit-allen-sinnen-wahrnehmen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1298315379065069912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/1298315379065069912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/gott-mit-allen-sinnen-wahrnehmen.html' title='Gott mit allen Sinnen wahrnehmen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-5078476838858903443</id><published>2007-03-09T17:27:00.000+01:00</published><updated>2008-12-12T03:01:58.402+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='International'/><title type='text'>Europäische Konferenz Reformierten Kirchen</title><content type='html'>Diese Woche fand in Soest (NL) die European Conference of Reformed Churches (&lt;a href="http://www.bbk.gkv.nl/index.asp?strItemDescription=Nieuws&amp;intItemID=676"&gt;ECRC&lt;/a&gt;) statt. Reformierte Kirchen aus ganz Europa stellten sich vor und dachten über die Herausforderungen und Chancen der heutigen Zeit nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 168px; height: 125px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RfGQMmA8TwI/AAAAAAAAAAM/PvdWDIWSW4A/s320/ecrc.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039968004041625346" border="0" /&gt;Ich muss zugeben, dass ich noch nie so schlecht auf eine Konferenz vorbereitet war. Am Dienstagmorgen wusste ich nur wohin die Reise geht – auf nach Holland. Um so überraschter war ich, in was ich da, auf Einladung von niederländischen Freunden, hineingeraten bin. Plötzlich war ich in Mitten von Pfarrern aus ganz Europa. Obwohl mein Englisch immer wieder an seine Grenzen stiess (was bei mir nicht sehr verwunderlich ist), war es sehr spannend und lehrreich zu erfahren, wie es um die reformierte Kirche in Portugal, Italien, Irland, Schweden, Polen, oder in der Ukraine steht. Überraschend war (wenigstens für mich), dass die Reformierten sich beinahe überall in sehr kleinen Gemeinden treffen (die Niederlande sind hier wohl die grosse Ausnahme in Europa).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Vortrag machte Dr. Maris (Christliche Reformierte Kirche in den Niederlanden) darauf aufmerksam, das die Theologen zur Zeit der Reformation einen regen Austausch miteinander hatten. Heute herrscht aber leider gerade im deutschsprachigen Europa oft ein Eigenbrötlertum. Jeder scheint mit seinen eigenen Problemen und Auseinandersetzungen beschäftigt zu sein. Der ermutigende Kontakt zwischen Kirchen, Pfarrern und Theologen bleibt dabei leider auf der Strecke. Erstaunlich ist, dass doch wohl auch die Reformatoren ihre Probleme gehabt haben dürften (die Kirchengeschichte gibt wohl ausreichend Auskunft) und es trotzdem ohne die modernen Kommunikationsmittel schafften, einander zu ermutigen, zu helfen und zu beraten. Offenbar wussten sie vielmehr, dass die internationale Verbindung unbedingt nötig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche endet nicht am Schluss unserer Mitgliederliste und auch nicht an der Grenze unserer Stadt. Wir können nicht von einer allgemeinen christlichen Kirche reden und weiterhin so tun, als gäbe es sonst niemanden mehr, der unseren Glauben teilt und mit unserem Herrn verbunden ist. Es ist unbedingt nötig, dass die reformierten Kirchen und Menschen mit reformierter Gesinnung von einander wissen. Nur so können wir einander zur Hilfe werden, damit das reformierte Anliegen, das wir gemeinsam tragen, gefördert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können wir dafür tun?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-5078476838858903443?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/5078476838858903443/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/europische-konferenz-reformierten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/5078476838858903443'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/5078476838858903443'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/europische-konferenz-reformierten.html' title='Europäische Konferenz Reformierten Kirchen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RfGQMmA8TwI/AAAAAAAAAAM/PvdWDIWSW4A/s72-c/ecrc.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6197284197096365982</id><published>2007-02-28T08:28:00.000+01:00</published><updated>2007-02-28T08:51:16.839+01:00</updated><title type='text'>Der Schuss von der Kanzel</title><content type='html'>&lt;p&gt;Conrad Ferdinand Meyer beschreibt in seiner Geschichte «Der Schuss von der Kanzel» einen Pfarrer, der neben seinem geistlichen Amt ein grosser Liebhaber von Schusswaffen und der Jagd ist. An einem Sonntagmorgen schenkt ihm sein Vetter, der General, eine Pistole. Der waffenvernarrte Pfarrer will nicht mehr vom Objekt seiner Begierde lassen und nimmt es mit auf die Kanzel. Dann passiert es.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Frisch und flott ging es in die Predigt hinein und schon war sie über ihr erstes Drittel gediehen … Der Pfarrer hatte im Feuer der Aktion, während seine Linke vor allem Volke gestikulierte, mit der durch die Kanzel gedeckte Rechten instinktiv das geliebte Terzerol wieder hervorgezogen. ‹Lobet Gott mit grossem Schalle!› rief er aus, und, paff! knallte ein kräftiger Schuss. Er stand im Rauch. Als er wieder langsam sichtbar wurde, quoll die blaue Pulverwolke langsam um ihn empor und schwebte wie ein Weihrauch über der Gemeinde.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Diese Geschichte, bei der wir gerne schmunzeln, zeigt eine grosse Gefahr, in der jeder Verkündiger steht. Nur zu schnell nehmen wir unsere Liebhabereien mit auf die Kanzel. Selten sind es so handfeste Dinge wie eine Pistole. Allerlei andere Dinge beschäftigen und erfreuen die Pfarrer und Prediger die ganze Woche. Und so geschieht es sehr schnell, dass wir neben der Bibel auch noch unsere Lieblingsgedanken, unsere Lieblingsbeschäftigungen und unsere Lieblingsbücher mit auf die Kanzel nehmen. Wenn es auch nicht kracht wie ein Pistolenschuss, so schwingen neben der Lehre der Bibel immer auch die Töne der heimlichen oder offenen Passionen mit.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Natürlich ist ein Pfarrer auch nur ein Mensch. Hoffentlich kann er sich für etwas begeistern. Aber gerade darum sollte er genau wissen, was er am Sonntag seiner Gemeinde weitergibt. Nur wenn er mit sich selbst ehrlich ist, kann er entdecken, wo seine Leidenschaften mit ihm durchgehen und er zum Schwärmer seiner Vergnügen wird.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6197284197096365982?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/6197284197096365982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/02/der-schuss-von-der-kanzel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6197284197096365982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6197284197096365982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/02/der-schuss-von-der-kanzel.html' title='Der Schuss von der Kanzel'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6166007918364090217</id><published>2007-01-29T14:58:00.000+01:00</published><updated>2007-01-29T15:16:25.048+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelisation'/><title type='text'>Hindernis für Evangelisation</title><content type='html'>Heute wird an vielen Ecken über Evangelisation nachgedacht. Immer wieder macht man sich auch Gedanken darüber, warum heute das Zeugnis der Gemeinde auf so unfruchtbaren Boden fällt. Früher soll es Zeiten gegeben haben, wo Menschen in Scharen zur Predigt kamen und ihr Leben änderten. Was hindert die heute die Evangelisation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Wochenende machte ich mir einige Gedanken über die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Paulus schreibt im Römerbrief, dass Christus die Gerechtigkeit ist, die der Mensch braucht, um vor Gott bestehen zu können. Jeder Mensch sündigt und hat sein Leben verspielt. Sein Lohn ist Gottes Zorn und der ewige Tod. Das Evangelium, das wir verkündigen wollen ist, dass Gott gnädig ist und seinen Sohn für uns zur Sünde gemacht hat. Er trug am Kreuz die Strafe für meine Ungerechtigkeit. Durch den Glauben an Christus werde ich gerecht – aus Gnade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesen Überlegungen spross in mir plötzlich ein Gedanke, den ich nicht mehr loswerde. Kann es sein, dass die Selbstgerechtigkeit der Christen das grösste Hindernis für eine wirkungsvolle Evangelisation ist? Wer von uns hat schon einmal zu seinem Nachbar, oder Freund, oder seinem Verwandten gesagt: «Sieh mich an. Ich bin der elendeste Sünder, den du dir nur vorstellen kannst. Wenn der Sünde in mir auch nur eine Sekunde freien Raum gegeben würde, wäre ich zum ärgsten fähig, was du dir vorstellen kannst. Ich habe mein Leben verspielt und verdiene, dass Gott mich verdammt.» Statt dessen möchten wir lieber unseren Gesprächspartner von seiner Unzulänglichkeit überzeugen. Wir selbst aber bleiben gerne auf der gerechten Seite und wecken so einen selbstgerechten Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum werden wir nicht ehrlich und sagen den Menschen, wie es wirklich um uns steht? Würde dieser Ansatz nicht eher zur Wahrheit führen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6166007918364090217?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/6166007918364090217/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/hindernis-fr-evangelisation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6166007918364090217'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/6166007918364090217'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/hindernis-fr-evangelisation.html' title='Hindernis für Evangelisation'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-8924762041256208447</id><published>2007-01-11T09:54:00.000+01:00</published><updated>2007-06-21T15:39:04.120+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC - G wie Gesetz</title><content type='html'>Die Frage, wie im neuen Bund das Gesetz zu verstehen sei, wie und in welcher Form es noch gültig sei, ob es überhaupt noch eine Bedeutung habe, ist in reformierten Kreisen keine seltene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reformation brachte einerseits eine Rückbesinnung auf das Wort Gottes (das selber oft 'Gesetz' geannnt wird) als alleinige Quelle der Erkenntnis von Gottes Wesen und Willen.&lt;br /&gt;Andererseits betonten die Reformatoren - am prominentesten wohl Martin Luther - dass das Evangelium die Freiheit vom Gesetz bringt und der Weg des Gesetzes nicht der Wer zur Erlösung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Reformation hat der Kampf um das richtige Verständnis des Gesetzes nicht aufgehört und hat immer wieder neue Proponenten auf beiden Seiten gefunden.&lt;br /&gt;"Das Gesetz hat keine Bedeutung mehr", rufen die einen. "Das Gesetz gilt nach wie vor", so die anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich müsste die Verwirrung gar nicht so gross sein, würde man nur auf den hören, der Gesetzgeber, Verheissung und Erfüllung des Gesetzes ist - Christus.&lt;br /&gt;Seine wichtigste Stellungnahme zum Gesetz und dessen Bedeutung im Neuen Bund finden wir in der Bergpredigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bergpredigt hielt Jesus, um - zuerst - das Wesen des Christen zu beschreiben (Mt 5,1-16), dann um zu zeigen, wie das Leben des Christen aussehen soll und welche Bedeutung das Gesetz dabei hat (Mt 5,17ff).&lt;br /&gt;Die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen und gleichzeitig der Start in den zweiten Teil macht die Aussage in 5,17: &lt;em&gt;"Meint nicht dass ich gekommen sein, um das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden zeigt Er dann, &lt;em&gt;wie&lt;/em&gt; das Gesetz ausgelegt und erfüllt wird. Wie es verstanden werden muss. Er widerlegt dabei diejenigen, die die strengste Form der Gesetzesauslegung hatten - die Pharisäer.&lt;br /&gt;Und Er sagt, dass unsere Gerechtikgeit - unser Verstehen und Ausleben des Gesetzes - besser sein muss, als das der Pharisäer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann legt Er exemplarisch Passagen des Gesetzes aus. Nicht wie die Pharisäer und wohl auch die allermeisten seiner Zeitgenossen nach dem Buchstaben, nach dem äusserlichen Verständnis. Sondern Er lehrt, wie das Gesetz nach dem Geist - d.h. so wie es immer verstanden werden sollte, seit es gegeben wurde - verstanden und gelebt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem Jesus sagt, dass Er gekommen ist, um das Gesetz zu erfüllen, sagt Er zweierlei.&lt;br /&gt;Christus erfüllt das Gesetz prophetisch und moralisch.&lt;br /&gt;Prophetisch heisst; Er wurde durch das Gesetz angekündigt und ist nun gekommen.&lt;br /&gt;Moralisch heisst: Er hat das Gesetz bis ins kleinste Detail gehalten und ausgelebt - in Gedanken, Worten und Taten.&lt;br /&gt;So hat Er es auch an unserer Stelle erfüllt, als unser Stellvertreter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott verlangt von jedem Menschen vollkommene Gerechtigkeit, vollkommene Erfüllung seines heiligen Gesetzes. Wer es nicht erfüllt, kann keine Gemeinschaft mit Gott haben, seine Sünde macht ihn dazu unfähig, er muss von dem gerechten und heiligen Gott verstossen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem aber die Stellvertretung Christi angerechnet wird, nämlich dem der glaubt, der steht vor Gott, als hätte er selbst alles gehalten. Christus hat es an seiner Stelle gehalten und diese vollkommene Gerechtigkeit Christi wird ihm zugerechnet.&lt;br /&gt;Ist das der Fall, so wird das Gesetz im Leben dieses Menschen noch in einer weiteren Form erfüllt. Nämlich, indem Christus es fortwährend in ihm erfüllt - indem Er ihm die Kraft und die Fähigkeit gibt, danach zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz hat im Leben des Christen nicht die Funktion, die z.B. die Pharisäer und Judaisten, oder auch die römische Kirche im zugedacht hatten, nämlich dass es einen Menschen bei Gott angenehm machen soll und er sich durch möglichst perfektes Halten der Gebote Gottes Wohlwollen oder gar seine Annahme verdienen könne.&lt;br /&gt;Aber diese Funktion hatte das Gesetz noch nie, auch nicht im Alten Bund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz hat grundsätzlich drei Funktionen: &lt;em&gt;Spiegel, Riegel, Regel&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt; bedeutet: Es zeigt die Sünde auf und treibt den Sünder zu Christus, der ihn vom Fluch des Gesetzes erlöst und ihm hilft, in seinem Geist zu leben.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Riegel&lt;/em&gt; bedeutet: Es verbietet das Falsche und hält vom verkehrten Weg ab.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Regel&lt;/em&gt; bedeutet: Es zeigt dem Erlösten, wie er zu Gottes Ehre leben kann. Dass dies schon die ursprüngliche Absicht mit dem Gesetz war, zeigt besonders deutlich die Präambel der Gebote (Ex 20,1: "Ich bin der Herr dein Gott, &lt;em&gt;der dich aus der Sklaverei geführt hat&lt;/em&gt;...").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der duch Christus Erlöste wird das Gesetz nicht sklavisch und dem Buchstaben nach halten, in der Meinung, dass er von Gott wohlwollend angesehen wird, wenn er genügend gut ist darin.&lt;br /&gt;Sondern er wird es in seinem Geist aus der Beziehung zum Vater und aus der Kraft des Heiligen Geistes halten.&lt;br /&gt;Aber er wird es halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-8924762041256208447?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/8924762041256208447/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/reformiertes-abc-g-wie-gesetz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/8924762041256208447'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/8924762041256208447'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/reformiertes-abc-g-wie-gesetz.html' title='Reformiertes ABC - G wie Gesetz'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116498928756504479</id><published>2006-12-01T16:33:00.000+01:00</published><updated>2007-06-21T15:38:57.221+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeindebau'/><title type='text'>II. Biblische Theologie</title><content type='html'>Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem der ersten Punkt schon die Zentralität der Heiligen Schrift im Gottesdienst und in der Predigt behandelt hat, müssen wir dieses Anliegen noch genauer definieren. Viele Leute reden von der Bibel, ohne die gleiche Lehre zu verkündigen. In diesem Punkt gilt es also den Inhalt der Predigt zu bestimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn eine Gemeinde geistlich gesund werden will, muss sie die «heilsame Lehre» verkündigen. Schon Paulus ermutigt seine Mitarbeiter Timotheus und Titus der Irrlehre auf diese Weise entgegenzutreten.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Du aber rede, wie sich's ziemt nach der heilsamen Lehre (Tit 2,1).»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nur mit der «heilsamen Lehre» werden Menschen zurechtgebracht – zum Heil hin ausgerichtet. Der Apostel wusste schon damals, dass die Menschen sehr dazu neigen nach ihren eigenen Wünschen zu hören und handeln.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken (2Tim 4,4).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum gilt es heute noch, dass es keinem Menschen hilft, wenn er einfach nur bestätigt wird. Wir brauchen Zurechtbringung. Eine Gemeinde muss eine klare Sicht von Lehre haben. Theologie darf nicht Leere bleiben, sondern soll zum Nutzen der Glieder prall gefüllt werden. Gerade die sogenannt schwierigen Themen werden gerne vernachlässigt und in Verkündigung und Seelsorge umgangen. Auf diese Art verlieren wir die Antwort auf wichtige Fragen.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sind die Menschen von Grund auf gut oder schlecht? Müssen wir den Menschen ermutigen und sein Selbstwert aufbauen, oder braucht er Vergebung und ein neues Leben?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was vollbrachte Jesus mit seinem Tod am Kreuz? Eröffnete er eine Möglichkeit, oder trat er an unsere Stelle?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was passiert, wenn jemand Christ wird?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Können wir, wenn wir Christen sind, sicher sein, dass Gott auch weiter für unser Heil sorgen wird? Wenn das so ist, worauf stützt sich diese Zusicherung?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;All diese und noch viele andere Fragen, sind nicht einfach zu beantworten. Aber die Antworten sind wichtig für jeden Christen. Die «heilsame Lehre» muss in Klarheit und biblischer Autorität verkündigt werden, um den Hörer in seinem Glauben zu stärken. Nur wenn die Glieder der Gemeinde zum Vertrauen gegen der Schrift geführt werden, die uns alles offenbart, was zum Heil dient, haben die Pastoren, Pfarrer und Ältesten ihren Hirtendienst richtig wahrgenommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116498928756504479?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116498928756504479/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/12/ii-biblische-theologie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116498928756504479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116498928756504479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/12/ii-biblische-theologie.html' title='II. Biblische Theologie'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116439342536751194</id><published>2006-11-24T19:09:00.000+01:00</published><updated>2006-11-30T11:30:55.190+01:00</updated><title type='text'>Sollten wir um Rache beten?</title><content type='html'>Vor kurzem las ich an einer Gemeindeveranstaltung zur Einleitung den Psalm 9. Nicht weil ich besonders daran Freude hätte, meinen Feinden Übles zu wünschen, sondern einfach, weil dieser Psalm in meiner persönlichen Psalmenlesung dran war. Nachdem ich einige Worte dazu gesagt hatte, wie dieser Psalm - ein Rachepsalm - aus neutestamentlicher Sicht zu verstehen ist, brach es aus einem Anwesenden heraus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;"Das ist Altes Testament! Das macht mich zornig! Wir haben mit Rache nichts&lt;br /&gt;mehr zu tun! Gottes Zorn ist durch Jesus gestillt!"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Darauf folgte allgemeines, betroffenes Schweigen. Auch ich schwieg, weil dies nicht der Ort war, theologische Diskussionen auszufechten und weil ich ja gerade eben versucht hatte, in einigen Sätzen die neutestamentliche Sicht dieser Psalmen zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Szene brachte mich einmal mehr zum Nachdenken. Existiert die manichäische Irrlehre vom bösen Gott im Alten und dem guten Gott im Neuen Testament noch immer? In wieweit sind wir davon angesteckt? Ich möchte euch an dieser Stelle auffordern, Gottes Zorn, Gottes Rache auf dem Hintergrund des Kreuzes Jesu aus eurer Sicht zu erklären. Inwieweit können wir die Rachepsalmen noch mitbeten? Sollten wir, wie ich es bis jetzt ausnahmslos in sämtlichen christlichen Veranstaltungen erlebt habe, mit Vorlesen aufhören, wenn wir in Psalm 139 bei Vers 19 ankommen? &lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116439342536751194?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116439342536751194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/sollten-wir-um-rache-beten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116439342536751194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116439342536751194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/sollten-wir-um-rache-beten.html' title='Sollten wir um Rache beten?'/><author><name>Elkana</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08194322513190272889</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116377935711345881</id><published>2006-11-17T16:42:00.000+01:00</published><updated>2006-11-21T16:42:29.913+01:00</updated><title type='text'>Voll heiligen Geistes</title><content type='html'>Paulus fordert uns auf, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden (Eph 5,18), um ein Leben zu führen, das unserer Berufung würdig ist (Eph 4,1). Das werden wohl Christen aus verschiedenen Denominationen und Hintergründen gleicherweise bestätigen.&lt;br /&gt;Nur: Wie diese Erfüllung aussieht und vor allem wie sie erreicht wird, in der Beantwortung dieser Frage scheiden sich dann die Geister.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist es gar nicht einmal so schwierig, das zu beantworten, wenn man den Textzusammenhang etwas genauer ansieht.&lt;br /&gt;Die Elberfelder Übersetzung macht ein wichtiges Detail sichtbar, wenn sie die Partizipialform am Anfang von V. 19 mit 'indem' wiedergibt: "&lt;em&gt;Werdet voller Geist, 'indem' ihr zueinander in Psalmen, Loblieder und geistlichen Liedern redet.... Dank sagt..." usw.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geistliche Wahrheit in Liedern, Danksagung, das sind Dinge, die uns mit dem Heiligen Geist erfüllen. Wir könnten auch hier noch etwas verwechseln, indem wir meinen, man können sich in ein Erfülltsein mit dem Geist hineinsingen, so dass das Ganze eher eine Sache der Stimmung und der Empfindungen wird.&lt;br /&gt;Das kann es aber nicht sein. Es geht um den geistlichen Inhalt der Lieder, nicht um das Erlebnis des Singens. Das wird deutlich, wenn man den Abschnitt im Zusammenhang liest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Zusammenhang macht es noch deutlicher! Es ist die Parallele im Kolosserbrief. In Kol 3, 16 u. 17 finden wir dieselben Aussagen wie in Eph 5,18-20, nur dass eben am Anfang nicht die Erfüllung mit dem Geist genannt wird, sondern die Aufforderung, "das Wort Christi reichlich unter uns wohnen" zu lassen.&lt;br /&gt;Das ist demnach dasselbe Ding mit anderen Worten ausgedrückt. Was bedeutet, das Wort reichlich unter uns wohnen zu lassen, ist mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das wahr ist, hat sich in der Vergangenheit mehrfach bestätigt. Im enormsten Ausmass wohl in der Reformation. Dort wo das Wort ist, da ist Erfüllung mit dem Heiligen Geist, und darum auch Leben aus Gott, Erneuerung, Erweckung.&lt;br /&gt;Nur eine Rückbesinnung auf das Wort Gottes als Mass &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; Mittel für das Leben wird eine im Sterben begriffene Kirche wieder zum Leben erwecken.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ffffff;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116377935711345881?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116377935711345881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/voll-heiligen-geistes.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116377935711345881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116377935711345881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/voll-heiligen-geistes.html' title='Voll heiligen Geistes'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116351630273986186</id><published>2006-11-14T14:59:00.000+01:00</published><updated>2007-06-21T15:38:50.086+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeindebau'/><title type='text'>I. Auslegende Predigt</title><content type='html'>Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Der Punkt, an dem wir beginnen müssen ist dort, wo Gott mit uns beginnt – Sein Reden zu uns», mit diesen Worten beginnt Dever (&lt;a href="http://www.9marks.com/"&gt;IX Mark Ministries&lt;/a&gt;) das erste Kapitel. Unsere eigene Erneuerung und Umkehr kommt durch Gottes Wort. Mit der Gemeinde steht es nicht anders. Sie wird durch das ewige Wort aufgebaut und erneuert. Und genau darum muss die Bibel einen zentralen Punkt in unserem Dienst, in unseren Kirchen und Gemeinden und in unseren Gottesdiensten einnehmen. Sie soll dabei nicht nur erwähnt, sondern ausgelegt werden. Das bedeutet, dass ein bestimmter Abschnitt von Gottes Wort sorgfältig erklärt und auf die Gemeinde angewendet wird. Diese Art der Predigt war schon im Alten Testament bekannt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Und sie legten das Buch des Gesetzes Gottes klar und verständlich aus, so dass man verstand, was gelesen worden war (Nehemia 8,8).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Auslegendes Predigen setzt den Glauben an die Autorität der Heiligen Schrift voraus. Das bedeutet, dass der Prediger sich in seiner Verkündigung dieser Massgeblichkeit unterwirft. Er ist dazu angehalten Gottes Worte zu sagen und nicht seine eigenen Gedanken zu verbreiten. Hier entscheidet sich, ob eine Predigt auslegend ist oder nicht. Der Hörer muss Gottes Worte hören und den Schöpfer und Retter in der Passage erkennen.&lt;br /&gt;Wer nicht in den Vorbereitungen seiner Predigt bestrebt ist den eigentlichen Hauptpunkt des Textes zu finden, der steht in der Gefahr, dass er nur seine eigenen Gedanken über einen Text weitergibt. Das Ringen der Vorbereitung liegt da, wo der Prediger Gottes Gedanken und heilende Worte im Text zu finden sucht. Diese Worte sind heilend und werden den Verkündiger selbst und die ganze Gemeinde auferbauen.&lt;br /&gt;Gott hat zu jeder Zeit seine Leute durch sein Wort hervorgebracht. Das gilt von der Schöpfung, wie auch als Gott Abraham aus den Heiden berief, bis zum letzten Blatt der Bibel. Darum kann unser predigen nur dann Menschen zurecht bringen, wenn sie aus Gottes Wort entspringt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi (Römer 10,17).»&lt;/blockquote&gt;Die Reformation war ebenfalls nicht ohne Grund eine Bewegung des Wortes. Menschen entdeckten, dass sie durch die Bibel erneuert werden. So wurde ein unwahrscheinlicher Aufbruch der Kirche möglich, dem wir noch heute die Bibel in unserer Sprache verdanken.&lt;br /&gt;Unsere Kirchen und Gemeinden müssen die Zentralität von Gottes Wort neu entdecken und in ihren Gottesdiensten und Versammlungen aufzeigen. Auf Gott zu hören und ihm zu antworten kann Lobpreis, Dankgebete, Bekenntnisse und jede Art von Lieder beinhalten. Alle diese Dinge sind zweitrangig. Wer seine Gemeinde auf Musik baut – welcher Stil es auch immer sein soll –, baut auf sandigen Grund. Die Predigt ist der grundsätzliche Dienst des Pastors, durch welchen die Gemeinde auferbaut wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bete darum für deinen Prediger oder Pfarrer, dass es ihm gelingt, die Bibel gründlich zu studieren und dass Gott zum Verständnis führt. Der Herr des Wortes möge es ihm geben, dass er das Gelesene auf sich selbst und auf die Gemeinde anwenden kann. So werden alle Hörer, jeden Sonntag frisch, durch Gottes ewiges Wort aufgebaut und gestärkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116351630273986186?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116351630273986186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/i-auslegende-predigt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116351630273986186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116351630273986186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/i-auslegende-predigt.html' title='I. Auslegende Predigt'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116196443450976380</id><published>2006-10-27T17:22:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:38:05.233+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC – F wie Freiheit</title><content type='html'>Heute ist Freiheit ein absoluter Wert in unserer westlichen Gesellschaft. Niemandem sollen unnötige Grenzen gesetzt werden. Niemand soll in seiner persönlichen Entfaltung gestört werden. Jeder soll tun und lassen können, glauben können, für wahr halten können, was er will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reformatoren forderten ebenfalls Freiheit für den christlichen Glauben. Luther und Zwingli schrieben je eine Schrift über dieses Thema (Luther: Die Freiheit eines Christenmenschen; Zwingli: Die freie Wahl der Speisen). Die Menschen konnten sich eine totale Freiheit, wie wir sie heute gerne ausleben würden, nicht vorstellen. Sie lebten in einer Zeit, in der die Machtstrukturen genau geregelt waren. Jeder wusste, wem er zu gehorchen hatte. Selbst in der gegen die Knechtschaft kämpfenden Schweiz gab es Herren, die das Sagen hatten. Neben der weltlichen Autorität gab es dann eben noch die Vorrangstellung der Kirche. Sie schrieb genau vor, wie ein Christenmensch zu leben hatte. Gegen Vorschriften, die die Kirche erlassen haben, aber von der Heiligen Schrift nicht gefordert sind, wehrten sich die Reformatoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Christ ist nicht an Vorschriften von Menschen gebunden, sondern einzig seinem Schöpfer verantwortlich, der sich in seinem Wort offenbart. Hier soll der Mensch sein Gewissen prüfen und nicht an den Geboten, die Menschen erlassen haben. Der Grund für die reformatorische Freiheit war und ist das Vertrauen auf Gott und seine Gnade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserer Zeit der absoluten Freiheit sehnen sich die Menschen immer wieder nach Punkten, an denen sie sich festhalten können. So verrückt es klingt, so glaube ich doch, dass wir heute ganz besonders in Gefahr sind die christliche Freiheit zu verlieren. Überall dort wo Menschen sich ihre eigenen Gedanken machen, was Gott wohl gefällt und wie sie ihr Leben führen sollen, machen sie sich eigene Gesetze. Luther und Zwingli riefen die Menschen nicht weg von jeder Norm, sondern hin zu Gottes Wort. Hier ist die wahre Freiheit zu finden. Hier stellt sich Gott vor. Hier sehen wir, dass Glaube das Einzige ist, was unserem Schöpfer gefällt. Die reformatorische Freiheit ruft uns zur Heiligen Schrift und und zum Glauben, dass Christus alles geleistet hat, was der Mensch zum Heil nötig hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116196443450976380?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116196443450976380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/10/reformiertes-abc-f-wie-freiheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116196443450976380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116196443450976380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/10/reformiertes-abc-f-wie-freiheit.html' title='Reformiertes ABC – F wie Freiheit'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116185287163545766</id><published>2006-10-26T10:51:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:37:58.700+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeindebau'/><title type='text'>Gemeinde leiten, Gemeinde bauen</title><content type='html'>Heute wird wieder viel davon gesprochen, was wir tun müssen, dass eine Gemeinde gebaut wird. Leitungsteams sollen entwickelt werden, weil an ihnen sich die Qualität der Gemeinde massgeblich entscheidet. Gottesdienstteams nehmen eine zentrale Stelle ein. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Menschen am Sonntagmorgen bilbisch begründete praktische Lebenshilfe bekommen. Pastoren, Prediger und Pfarrer werden immer mehr zu Gemeindemanagern, die für den Erfolg ihrer Sache einstehen müssen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden Konferenzen besucht, Tests ausgefüllt und viel Literatur geschrieben und natürlich auch gelesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Fragen drängen sich immer wieder auf. Wo ist die biblisch-theologische Relevanz? Viele wagen es kaum mehr zu fragen. Solche Zweifel gehören einfach nicht mehr zum guten Ton. Die Toleranz sich auf diese Art und Weise hinterfragen zu lassen ist bei den Verantwortlichen der Gemeindebau-Bewegung ziemlich klein (man spricht sogar von der Nulltoleranz). Warum sollte man aber gerade über diesen Punkt nicht nachdenken dürfen? Die zweite Frage nimmt die Geschichte in den Blick. Wie konnten die Gemeinden in der Vergangenheit wachsen, ohne dass sie etwas von biotischen Prinzipien wussten und sich kaum um Qualitätsmerkmale kümmerten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei all den Fragen und bei aller Kritik, wird aber eine Frage oft übersehen. Was haben wir aus reformierter Sicht zu sagen, wenn diese Gemeindebauprinzipien uns fragwürdig erscheinen? Welche Kriterien braucht eine Kirche, damit sie leben kann? Zu dieser Frage äussert sich ein amerikanischer Pastor (&lt;a href="http://www.9marks.com/"&gt;IX Mark Ministries – Mark Dever&lt;/a&gt;). Er redet von neun Kennzeichen des geistlichen Dienstes, die meines Erachtens sehr bedenkenswert sind.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Auslegende Predigt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblische Theologie&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblisches Verständnis der guten Nachricht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblisches Verständnis der Bekehrung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblisches Verständnis von Evangelisation&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblisches Verständnis von Mitgliedschaft&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblische Kirchenzucht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Förderung von christlicher Jüngerschaft und Wachstum&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Biblisches Verständnis von Leiterschaft&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Weil diese Punkte für jede Kirche und Gemeinde bedenkenswert sind, werden wir das auf «reformiert heute» ebenfalls tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116185287163545766?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/116185287163545766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/10/gemeinde-leiten-gemeinde-bauen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116185287163545766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/116185287163545766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/10/gemeinde-leiten-gemeinde-bauen.html' title='Gemeinde leiten, Gemeinde bauen'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-115636854184863463</id><published>2006-08-23T23:09:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:37:11.192+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC - E wie Evangelisation</title><content type='html'>Einer der meistgehörten Sätze des Gegenübers nach Erklärung der Biblischen Lehre der bedingungslosen Erwählung ist: "Wenn das wahr wäre, dann müssten wir ja nicht mehr evangelisieren. Gott würde ja sowieso die Erwählten zu sich rufen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil stimmt in gewisser Weise. Gott wird die Erwählten berufen und dieser Ruf ist wirksam. Er hat sich aber entschlossen, dass Er durch Menschen rufen wird, die bereits von Ihm gerufen wurden.&lt;br /&gt;Deshalb evangelisieren reformierte Christen nicht weniger, weil sie die Lehre der Erwählung glauben. Sie evangelisieren eher noch mehr. Das zeigt einerseits die Geschichte der Kirche. Reformierte Christen (Calvinisten) waren unter denen, die am eifrigsten Mission betrieben in den vergangenen Jahrhunderten. Unter ihnen solch bekannte Grössen wie George Whitefield, William Carey, Johnathan Edwards, Charles Spurgeon, Martyn Lloyd-Jones...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zu vergessen, dass es Calvin selbst war, der unter den Reformatoren den Missionsgedanken zuerst und besonders gewichtete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mission und Evangelisation war immer eines der Haupt-Themen unter den reformierten Christen. Das ist es bis heute geblieben. Manchmal wird die Realität etwas verdreht dargestellt, so als wäre die Evangelisation eine Domäne der Arminianer.&lt;br /&gt;Das ist es aber nicht. Sie ist überhaupt nicht die Domäne irgend eine Lehrtradition. Sondern wer die Biblische Lehre richtig erfasst, das heisst, ihre gesamte Offenbarung ausgewogen auslegt, der erkennt sowohl die Lehre von der bedingungslosen Erwählung als auch den Missionsbefehl als Gott-gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er bräuchte dazu nicht der reformierten Tradition anzugehören. Nur: Wer die Bibel ohne die Prämissen des evangelikalen Humanismus liest, der müsste eigentlich zu dem Schluss kommen, dass die reformierte Theologie die Gesamtheit der Biblischen Offenbarung am besten wiedergibt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-115636854184863463?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/115636854184863463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/08/reformiertes-abc-e-wie-evangelisation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115636854184863463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115636854184863463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/08/reformiertes-abc-e-wie-evangelisation.html' title='Reformiertes ABC - E wie Evangelisation'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-115401524652606234</id><published>2006-07-27T16:39:00.000+02:00</published><updated>2006-10-06T12:31:09.636+02:00</updated><title type='text'>Die Bibel, reformierte Theologie und Israel</title><content type='html'>Was hat die politische Situation im Nahen Osten, was hat dieser unselige gegenwärtige Krieg Israels gegen den Libanon mit der Bibel zu tun? ALLES! Wenn wir glauben, dass Gott souverän ist und die Herzen der Könige wie Wasserbäche lenkt wohin er will, dann können wir nicht anders, als zu bekennen; Gottes Hand lenkt die Geschicke Israels!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gründung des Staates Israel im oft zitierten Jahre 1948 ist eindeutig ein souveräner Akt Gottes. Die Heimkehr vieler tausender Juden in den vergangenen Jahrzehnten ist ebenfalls auf das Wirken Gottes zurück zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tatsache, dass das jüdische Volk trotz jahrtausende langer Widerwärtigkeiten noch immer existiert, die Tatsache, dass der Staat Israel trotz jahrzehntelangem übermächtigen islamischem Hass noch immer exisitert, ist auf Gottes Wirken zurück zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ABER, genau so ist die unselige Aufteilung Kurdistans und damit die Entmachtung des kurdischen Volkes in Gottes souveränem Plan enthalten. Und auch der Kampf für ein freies Tibet ist in Gottes Händen. Gott, der die Welt regiert, hat die Zukunft Timbuktus und die Zukunft Bayerns in seiner Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist vielmehr, lehrt die Bibel, ob das Volk Israel (egal ob mit oder ohne Staat) noch einmal im grossen Stil von Gott heimgesucht wird. Gibt es irgendwann eine "nationale" Bekehrung Israels oder nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier scheiden sich die Geister auch unter den reformierten Theologen. Louis Berkhof z.B. rechnet nicht mit einer solchen Bekehrung Israels im grossen Stil. Er meint, mit der "Fülle der Heiden" wird sich auch die "Fülle Israels" bekehren (Jedesmal ist damit einfach die Vollzahl der Erwählten gemeint. Ähnlich sieht es auch Robert Reymond;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"I would suggest that the tangible, concrete, visible saving mercies effecting "the full number of the Gentiles " is the instrumentality God is using to bring about "the full number of Israel"&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charles Hodge schreibt dagegen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"The scriptures, then, ... teach that before the second advent, there is to be ... a national conversion of the jew".&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und John Murray, ein weiterer reformierter Gelehrter schreibt:&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Paul envisions a restoration of Israel as a people to Gods covenant favour and blessing. In Romans 11,15 this viewpoint is inescapable. The casting away of Israel ist the rejection of Isael as a people collectively (see Matt 21,43). The rhetorical queston which follows implies that there is to be a reception of them again, a restoration of that from which they had been rejected. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich persönlich mag mir immer noch nicht ganz sicher sein. Was allerdings klar ist, ist die Tatsache, dass von der Fülle Israels die Rede ist. Ebenfalls eine Tatsache ist, dass die "Fülle Israels" nur durch die Annahme des Evangeliums zum Glauben kommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Aufgabe als reformierte Christen ist es, für die Juden zu beten, dass sie in der Not dieses Krieges den Erlöser Jesus Christus kennen lernen. Und weiter müssten wir uns fragen, ob wir vielleicht Möglichkeiten hätten, Juden in der Schweiz für Chistus zu gewinnen und ihnen die reformierte und nicht die dispensationalistische Theologie schmackhaft zu machen ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-115401524652606234?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/115401524652606234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/07/die-bibel-reformierte-theologie-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115401524652606234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115401524652606234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/07/die-bibel-reformierte-theologie-und.html' title='Die Bibel, reformierte Theologie und Israel'/><author><name>Elkana</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08194322513190272889</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-115054076290727427</id><published>2006-06-17T12:35:00.000+02:00</published><updated>2006-08-17T02:33:13.306+02:00</updated><title type='text'>Abrahams Kinder</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;«Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke.»&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Johannes 8,39&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wenn wir der Frage nachgehen, wer zu Gottes Volk gehört, kommen wir vielleicht sehr schnell zu einer einfachen Antwort. Gottes Volk ist das Volk Israel. Es sind, wenn wir dem Namen nachgehen, zuerst einmal die Menschen die von Jakob abstammen. Nach einem Kampf mit Gott erhielt er den neuen Namen Israel (1. Mose 32,29). Das ist ihre Abstammungslinie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die Israeliten beriefen und berufen sich immer auf ihren Stammvater Abraham. Sie tragen das Bundeszeichen der Beschneidung an sich, das Gott dem Abraham geboten hat. Aus diesem Grund sind sie die rechtmässigen Kinder Abrahams. Interessanterweise folgen viele Christen dieser Argumentation, die schon von den Pharisäern und Schriftgelehrten ins Feld geführt wurde. Jesus aber verwarf diese Sicht deutlich und erinnerte die Juden daran, was Abraham wirklich tat: Er vertraute auf die Verheissung Gottes.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Es nützt keinem Menschen zum Heil, wenn er sich auf Abraham beruft. Was wir aber unbedingt tun sollten, das ist zu glauben und zu vertrauen, wie Abraham. Dieser Glaube ging weiter als nur darauf, dass er einen Sohn erhalten würde. Er verstand die Zusage, die Gott ihm gegeben hat (1. Mose 12,1-3) und wusste, dass der Erlöser der Menschen aus seinem Geschlecht kommen würde. Auf diesen Retter hoffte er. Zu Abrahams Volk gehört, wer genauso glaubt wie er.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Jesus Christus ist der von Gott versprochene Retter. Auf ihn hat Abraham gehofft. Darum gehören alle, die auf ihn vertrauen zu Gottes Volk. Nicht Abraham macht das Entscheidende aus, sondern Christus – das war schon immer so!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-115054076290727427?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/115054076290727427/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/abrahams-kinder.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115054076290727427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115054076290727427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/abrahams-kinder.html' title='Abrahams Kinder'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-115046359440725909</id><published>2006-06-16T14:20:00.000+02:00</published><updated>2006-08-16T14:31:02.376+02:00</updated><title type='text'>Substitutions-Theorie</title><content type='html'>Wenn man dafür eintritt, dass das ethnische Israel, resp. der politische Staat Israel, heute nicht als das Volk Gottes angesehen werden sollte, dann wird man - wenn man nicht gerade als Antisemit bezeichnet wird - immer wieder beschuldigt, man vertrete eine Substitutions-Theorie, eine Ersatz-Theorie in Bezug auf das Volk Gottes.&lt;br /&gt;Das wird inbesondere gegenüber der reformatorischen Sichtweise der Israelfrage behauptet. Das ist aber schlichtweg nicht wahr! Wir vertreten keine Ersatz-Theorie - so als würde wir behaupten, die Gemeinde (darunter werden dann oft die nichtjüdischen Christen verstanden) hätte Israel als Volk Gottes ersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die eigentlichen Vertreter der Ersatz-Theorie sind die Dispensationalisten, die sagen, das Zeitalter der Gemeinde sei in die Heilsgeschichte eingeschoben worden, nachdem (das ethnische) Israel den Messias abgelehnt hätte. Später einmal würde dann - wenn diese Zeit der (heidnischen?) Gemeinde vorbei ist, Israel wieder eingesetzt werden und die vollen Rechte als Gottes Volk geniessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diese Sicht gibt es zwei Probleme:&lt;br /&gt;Erstens ist das Reich Gottes tatsächlich von dem ethnischen Israel weggenommen worden. Das sagt Jesus selbst an diversen Stellen im neuen Testament. Z.B. unmissverständlich in Mt 21,43:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE" style="FONT-STYLE: italic"&gt;Deswegen sage ich euch: Das Reich﻿﻿ Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird﻿﻿.&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="FONT-STYLE: italic" href="#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;div&gt;&lt;div id="ftn1"&gt;&lt;div style="MARGIN: 0in"&gt;&lt;a title="" style="FONT-STYLE: italic" href="#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="__spanCitationData"&gt;&lt;br /&gt;Diese Aussage wiederholt der Herr an diversen Stellen, ausserdem spricht Er auch in diversen Gleichnissen in derselben Weise. Diese Tatsache ist so gut belegt, dass auch die Dispensationalisten keine Argumente dagegen haben. Sie haben deshalb ihre Variante der Substitutions-Theorie, eben dass die 'Gemeinde' für eine bestimmte Zeit an die Stelle Israels tritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zweite Problem ist, dass die Vertreter dieser Einschub-Theorie zu vergessen scheinen, dass zur Gemeinde eine ganze Menge Juden gehören. Wenn man die Einschub-Theorie ernst nimmt, könnten diese jüdischen Christen ja gar nicht an den Christus gläubig sein. Als Christus-Gläubige gehören sie zur Gemeinde die - laut Einschub-Theorie - anstelle der Israeliten unter Gottes Gunst steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist jetzt ein jüdischer Christ kein richtiger Jude oder kein richtiger Christ?&lt;br /&gt;Wenn ich die Israel-Fans unter den Christen richtig verstehe, dann ist ein Christ jüdischer Abstammung überhaupt DER Prototyp eines vollkommenen Christen.&lt;br /&gt;Wie aber sollen wir ihn dann anhand der Einschub-Theorie einordnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem kann eigentlich nur durch die reformatorische Sicht der Stellung Israels (die natürlich zugleich die Biblische ist) gelöst werden.&lt;br /&gt;Diese Sichtweise lehrt nicht eine Ersatz-Theorie, sondern sie lehrt, dass das Volk Gottes im neuen Bund aus Juden (die zum erwählten Überrest Israels gehören) und Nichtjuden besteht.&lt;br /&gt;Dieser Zustand ist nicht, wie der Dispensationalismus lehrt, eine Ersatzlösung Gottes aufgrund des Ungehorsams der Juden, sondern von Anfang an von Gott so geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon an Abraham wurde die Verheissung gegeben, dass Gläubige aus allen Nationen der Erde zu seinem Volk gehören werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span lang="DE" style="FONT-STYLE: italic"&gt;Abraham soll doch zu einer großen und mächtigen Nation werden, und in ihm sollen gesegnet werden﻿﻿ alle Nationen der Erde﻿﻿! (Gen 18,18)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Dazu gibt es viele Parallelen in den Propheten. Eine soll als Beispiel hier genügen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Ja, er &lt;/span&gt;[Gott, der Vater] &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;spricht&lt;/span&gt; [zum Sohn]: &lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Es ist zu wenig, daß du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen. So mache ich dich auch zum Licht der Nationen, daß mein Heil reiche bis an die Enden der Erde﻿﻿. (Jes 49,6)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a title="" href="#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;div&gt;&lt;div id="ftn1"&gt;&lt;div style="MARGIN: 0in"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="__spanCitationData"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span lang="DE" style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a title="" style="FONT-STYLE: italic" href="#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="FONT-STYLE: italic"&gt;&lt;div id="ftn1"&gt;&lt;div style="MARGIN: 0in"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="__spanCitationData"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das Bild vom Ölbaum mit den mit den ausgebrochenen und eingesetzten Zweigen in Rö 11,16ff zeigt das ebenfalls sehr gut. Der Baum ist einer. Es gibt nur eine Linie der Verheissungen, einen Baum, ein Volk Gottes.&lt;br /&gt;Er besteht aus verschiedenen (jüdischen und nichtjüdischen) Zweigen. Aber der Baum ist einer. Das eine Volk Gottes besteht aus den Erwählten beider Heilszeiten (dies ist das Thema der Kapitel 9-11 im Römerbrief, nicht etwa die Sammlung der ethnischen Israeliten in Palästina, wie das oft falsch aus 11,26 gefolgert oder vielleicht eher hineingelesen wird). Es gibt nicht so etwas wie einen Ersatz, den Gott brauchen würde, damit Er wenigstens ein Volk hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schlimmste Konsequenz aus der Erwartung, dass Gott Israel irgendwann einfach wieder als sein Volk einsetzen wird, ist die, dass man einfach auf diesen Tag wartet. Vielleicht, indem man in der Zwischenzeit als Christ sogar Bestandteile des zeremoniellen Gesetzes hält - zu Ehren Israels - und dabei aber vergisst (oder nicht glaubt), dass die ethnischen Israeliten tatsächlich in die Hölle gehen, wenn sie nicht an den einen Christus glauben, durch den Juden und Heiden gerettet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Rö 1,16&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-STYLE: italic"&gt;Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht﻿﻿, ist es doch Gottes Kraft﻿﻿ zum Heil﻿﻿ jedem Glaubenden﻿﻿, &lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold; FONT-STYLE: italic"&gt;sowohl dem Juden zuerst﻿﻿ als auch dem Griechen﻿﻿﻿﻿.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a title="" href="#_ftn1" name="_ftnref1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;div&gt;&lt;div id="ftn1"&gt;&lt;div style="MARGIN: 0in"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref1" name="_ftn1"&gt;&lt;span style="VERTICAL-ALIGN: super"&gt;&lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="__spanCitationData"&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="COLOR: rgb(255,255,255)"&gt;.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-115046359440725909?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/115046359440725909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/substitutions-theorie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115046359440725909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/115046359440725909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/substitutions-theorie.html' title='Substitutions-Theorie'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114993393566950172</id><published>2006-06-10T11:57:00.000+02:00</published><updated>2006-08-17T06:47:59.720+02:00</updated><title type='text'>Monatsthema Israel</title><content type='html'>Heute wollen wir mit einem Monatsthema beginnen, obwohl doch schon der zehnte Tag ist. Reformiert heute kommt damit einem Wunsch nach, den wir per Email erhalten haben.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Schreibt doch mal was über Israel, seine Bestimmung und wieweit die Juden (nicht) ein Volk wie jedes andere sind! "Prophetisches" über Israel haben wir ja mehr als genug, aber biblisch fundierte Stellungsnahmen fehlen!» &lt;/blockquote&gt;Gerne. Wir werden uns gerne in der nächsten Zeit diesem Thema widmen und den einen oder anderen Artikel schreiben. In unseren Köpfen hat sich schon einiges zusammengebraut, das nur noch über die Tastatur ins Netz muss. Wen diese Frage also interessiert: dranbleiben ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114993393566950172?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114993393566950172/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/monatsthema-israel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114993393566950172'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114993393566950172'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/monatsthema-israel.html' title='Monatsthema Israel'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114952066129328899</id><published>2006-06-05T17:09:00.000+02:00</published><updated>2006-08-11T09:41:15.173+02:00</updated><title type='text'>Wir brauchen ein neues Pfingsten!</title><content type='html'>Das erste Pfingsten war ein einmaliges Ereignis. In gewissem Sinn. Doch das heisst nicht, dass wir nicht weitere Pfingsten erleben werden. Natürlich wurde der Heilige Geist vom erhöhten Christus auf die Gemeinde gegossen. Seit damals ist der Heilige Geist auf der Erde wirksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wir lesen in Apg 4, dass die Jünger erneut vom Heiligen Geist erfüllt wurden. Das Resultat in Apg 2 und 4 ist das gleiche. Die Jünger redeten das Wort mit Freimut und es gab entsprechende Ergebnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle echten Erweckungen der Kirchengeschichte waren eine Art Pfingsten. Der Geist wurde ausgegossen über diese oder jene Region. Menschen kamen in grossen Scharen zu Christus. Der Ursprung jedes Pfingsten ist der erhöhte Christus, der souverän seine Gemeinde baut, für sie als Priester betet und seinen Geist dorthin sendet, wo er will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beten wir doch um erneute Ausgiessungen des Geistes (die Puritaner nannten dies "Taufe mit dem Heiligen Geist", lange vor der Pfingstbewegung und wie wir sehen in einem anderen theologischen Zusammenhang)!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elkana&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114952066129328899?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114952066129328899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/wir-brauchen-ein-neues-pfingsten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114952066129328899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114952066129328899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/wir-brauchen-ein-neues-pfingsten.html' title='Wir brauchen ein neues Pfingsten!'/><author><name>Elkana</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08194322513190272889</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114925960201725821</id><published>2006-06-02T16:30:00.000+02:00</published><updated>2006-08-18T03:01:32.460+02:00</updated><title type='text'>Pfingsten - Erweckung - womit beginnts?</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Joh 14,18-21&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch. Noch eine kleine Weile, und die Welt sieht mich nicht mehr; &lt;/span&gt;&lt;i style="font-style: italic;"&gt;ihr&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; aber seht mich﻿﻿: weil &lt;/span&gt;&lt;i style="font-style: italic;"&gt;ich&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; lebe, werdet auch &lt;/span&gt;&lt;i style="font-style: italic;"&gt;ihr&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; leben﻿﻿. An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin﻿﻿ und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt﻿﻿; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden﻿﻿; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  Pfingsten ist Erweckung im ureigensten Sinn. An Pfingsten hat Gott der Vater uns den Heiligen Geist gesandt. Das geschah, um uns den Sohn zu offenbaren. Der Geist zeigt uns, wer der Sohn ist (und somit wer der Vater ist - wer Gott ist).&lt;br /&gt;Das ist Erweckung, wenn wir Gott erkennen. Das Christentum ist nicht eine Religion wie z.B. der Islam mit einer Gesellschaftsordnung, nach der ihre Anhänger zu leben haben. Ein Christ ist nicht in erster Linie einer, der sich an bestimmte Gebote hält. Obwohl er das natürlich auch tut.&lt;br /&gt;Aber in erster Linie ist der Christ jemand, der den lebendigen Gott erkannt hat und ihn fortwährend weiter erkennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und diese Erkenntnis Gottes ist uns durch die Sendung des Geistes ermöglicht. Der Heilige Geist inspirierte die Heilige Schrift, duch die wir Gott erkennen können.&lt;br /&gt;Erkenntnis Gottes geschieht nicht durch ein mystisches Reden des Geistes in unserem Innern, sondern durch das Studium der Schrift. Ohne die Schrift kann Gott wiederum nicht erkannt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein zweites Pfingsten ist dazu nicht notwendig, dafür aber eine Rückkehr zu dem Wort Gottes und ein neues starkes Wirken des Geistes. Wenn die Menschen, allen voran die Gemeinde, durch das Wirken des Geistes und die Rückkehr zu seinem Wort den lebendigen Gott wirklich erkennen würden, könnte das einer zweiten Reformation gleichkommen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114925960201725821?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114925960201725821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/pfingsten-erweckung-womit-beginnts.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114925960201725821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114925960201725821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/pfingsten-erweckung-womit-beginnts.html' title='Pfingsten - Erweckung - womit beginnts?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114925549761865105</id><published>2006-06-02T15:15:00.000+02:00</published><updated>2006-08-17T08:02:39.156+02:00</updated><title type='text'>Pfingsten – das Wunder</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heute kann man allerlei über Pfingsten hören. Ein grosses Wunder ist passiert. Nun kann man sich lange damit aufhalten und die Geschehnisse ausführlich behandeln. Man kann lange diskutieren, ob wir heute noch ein Pfingsten nötig haben. Was kann man dazu aus reformierter Sicht sagen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Natürlich brauchen wir Pfingsten. Ohne den Heiligen Geist gäbe es keine lebendige Kirche. An diesem Tag ist tatsächlich ein Wunder passiert. Die junge Kirche, die sich in einem Zimmer versteckt hielt, wurde nämlich zum Leben erweckt. Sie glich dem ersten Menschen, den Gott aus der Erde formte. Er war schon ein Mensch, aber trug noch kein Leben in sich. Dann blies Gott ihm seinen Odem in die Nase – so wurde er ein lebendiges Wesen. Genau das ist an Pfingsten auch passiert. Die stumme und versteckte Kirche wurde lebendig. Der himmlische Schöpfer sandte seinen Geist, der sie zum Leben rief.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Die junge Kirche begann öffentlich über Gottes grosse Taten zu sprechen. Sie bekannten gemeinsam ihren Herrn. Das war ihr erstes und offensichtliches Lebenszeichen. Dazu hatte sie Gott von der Stille ins Leben gerufen. Menschen kümmerten sich nicht um sich selbst, sondern bekannten gemeinsam Gottes Taten. Das war das grosse Wunder.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Ein solches Erwachen war im Laufe der Geschichte immer wieder nötig. Heute gilt das genauso. Genau dieses Pfingsten wünsche ich mir. Ich wünsche mir, dass Gottes Kirche zusammensteht und gemeinsam seine Taten bekennt. Nicht jeder individuell nach seinem Gutdünken, sondern gemeinsam auf Grund der Wahrheit. Das kann niemand von uns leisten. Wir brauchen Gottes Geist, der uns neu zur Wahrheit und zueinander zieht. Nur so kann die Kirche in unserem Land wieder erwachen. Das wäre ein sehr wünschenswertes Wunder.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114925549761865105?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114925549761865105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/pfingsten-das-wunder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114925549761865105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114925549761865105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/06/pfingsten-das-wunder.html' title='Pfingsten – das Wunder'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114745127687713291</id><published>2006-05-12T18:19:00.000+02:00</published><updated>2006-08-17T10:48:51.396+02:00</updated><title type='text'>Reformierte Zusammenarbeit – um Antwort wird gebeten!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heute gibt die Schweiz ein kümmerliches Bild ab. Von der Wiege der Reformation ist nicht mehr viel zu entdecken. Ganz Helvetien ist von der Übermacht der Zeit, von den Überzeugungen und Grundlagen der Reformation gesäubert worden. Ganz Helvetien? Nein, nicht ganz. Eine kleine und unscheinbare Kirche hält tapfer an der Wahrheit des Evangeliums fest und lässt sich mitten in allen Stürmen nicht beirren. Die Gnade Gottes gibt ihr Kraft dazu.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Geht es dir auch so? Manchmal kommt man sich als Christ, der sich am Erbe der Reformation orientiert, ziemlich alleine vor. Gibt es denn niemanden mehr, der genau so denkt und genau so glaubt wie ich? Vielleicht gibt es noch einige. Leider kennen wir einander nicht. Das könnten wir ändern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Darum frage ich dich an dieser Stelle: Wie können wir die Zusammenarbeit unter den Reformierten in der Schweiz fördern? Wie können wir uns besser unterstützen?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wenn du eine Idee oder ein Anliegen hast, schreibe doch einen Kommentar oder sende mir ein &lt;a href= "mailto:thomas.reiner@mac.com"&gt;Mail&lt;/a&gt;. Ich bin gespannt auf alle Geschwister, die ich noch nicht kenne, und auf die Gedanken derer, die ich bereits kenne. Bis bald!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114745127687713291?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114745127687713291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/05/reformierte-zusammenarbeit-um-antwort.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114745127687713291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114745127687713291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/05/reformierte-zusammenarbeit-um-antwort.html' title='Reformierte Zusammenarbeit – um Antwort wird gebeten!'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114741961418775841</id><published>2006-05-12T09:34:00.000+02:00</published><updated>2006-08-16T04:02:44.576+02:00</updated><title type='text'>Die Zehn Gebote – Werte für die Gemeinschaft</title><content type='html'>&lt;p&gt;Heute wird nicht mehr viel über die Zehn Gebote gesprochen. Vielerorts sind sie sogar verpönt. Das nicht nur in unserem zunehmend gottlosen Abendland, sondern leider auch in Kirchen und Gemeinden. Was vor ein paar Jahrzehnten noch undenkbar war, hat sich immer mehr etabliert: die Zehn Gebote haben für die Kirche ihre Bedeutung immer mehr verloren. Zuerst hat man sie totgeschwiegen. Sie sind aus dem Bewusstsein der Christenheit verschwunden. Man redet lieber über erfreulichere Dinge, als über das Gesetz. Dieses, so folgert man heute, war eine Lebensregel für die Juden – Christen seien vom Gesetz befreit. Auf den Punkt gebracht, nennt man diese Haltung Antinomismus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Dass eine Gemeinschaft verbindliche Regeln braucht, leuchtet, nach der kurzen Epoche der 68er-Bewegung, wieder jedem ein. Viele sind auf der Suche nach gemeinsamen Werten, an denen sich die Gesellschaft orientieren kann. An Führungsseminaren, Politdiskussionen und in Sozialwissenschaften zerbricht man sich den Kopf darüber, wie die Grundlage für unsere Gemeinschaft aussehen soll.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Diese Überlegungen haben jetzt auch in christlichen Gemeinschaften Fuss gefasst. Kaum eine christliche Gemeinde lässt es sich nehmen, auf ihrer Homepage auf ihre eigenen Werte zu verweisen. Sie sollen den Umgang miteinander regeln. Mit viel Fantasie und einprägsamen Worten wollen die Leiter von Gemeinden und Verbänden, Menschen zu einem gemeinschaftsfähigen Handeln anleiten. Sie versuchen ein Fundament zu legen, auf dem das Miteinander funktionieren kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Leider haben sie vergessen, dass Gott selbst bereits ein tragfähiges Fundament für die Gemeinschaft gelegt hat – die Zehn Gebote. Um der Vergessenheit entgegenzuwirken, liste ich sie hier in einer Kurzfassung auf (der ganze Text ist unter 2. Mose 20,1-17 nachzulesen).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Ich bin der Herr, dein Gott, der dich erlöst hat. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst dir kein Gottesbild machen und es verehren.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst den Tag des Herrn heiligen, der 7. Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst Vater und Mutter ehren.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst nicht töten.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst nicht ehebrechen.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst nicht stehlen.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst nicht lügen.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Du sollst nicht begehren - was dein Nächster hat.&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wenn wir genau hinschauen, werden wir entdecken, dass diese Lebensregeln alles beinhaltet, was für das gemeinsame Leben in Kirche und Gemeinden nötig ist. Natürlich müssen wir darüber reden, was die einzelnen Gebote zu bedeuten haben. Das muss man auf jeden Fall. Auch die einprägsam gestalteten Werte, welche in Gemeinden heute vorgelegt werden müssen ausformuliert und gelehrt werden. Die Phantasie und Kraft werden besser in die Lehre der Gebote investiert, als in das Ausarbeiten eines eigenen Fundaments. Gottes Wort wird niemals vergehen. Das gilt gerade auch für seine Gebote. Darum sind sie ein sicheres Fundament.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Wenn sich christliche Gemeinschaften nicht mehr auf diesen Grund stellen, begehen sie zwei Fehler mit grosser Tragweite. Zum einen misstrauen sie Gott und seinem Wort. Es ist ein grosser Trug zu meinen, dass wir selbst ein besseres Fundament für unsere Gemeinschaft bauen können, als das, welches uns der ewige Herr gegeben hat. Dieses Misstrauen hat Ausstrahlung; das ist das Zweite. Anstatt unserer Zeit zu zeigen, wie gut Gottes Gebote sind, erfinden wir eigene Fixpunkte. Natürlich verstehen wir es heute diese eigenen Werte ganz biblisch zu begründen und darzulegen. Das eigentliche Ziel haben wir allerdings verpasst: Gottes Ehre, Grösse und Weisheit zu zeigen, die in seinem Gesetz zum Ausdruck kommt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Und nun höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, dass ihr sie tun sollt, auf dass ihr lebet und hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der HERR, der Gott eurer Väter, gibt. Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete. … So haltet sie nun und tut sie! Denn dadurch werdet ihr als weise und verständig gelten bei allen Völkern, dass, wenn sie alle diese Gebote hören, sie sagen müssen: Ei, was für weise und verständige Leute sind das, ein herrliches Volk! Denn wo ist so ein herrliches Volk, dem ein Gott so nahe ist wie uns der HERR, unser Gott, sooft wir ihn anrufen? Und wo ist so ein grosses Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege? Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun (5. Mose 4,1-2.6-9).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Denk darüber nach!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114741961418775841?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114741961418775841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/05/die-zehn-gebote-werte-fr-die.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114741961418775841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114741961418775841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/05/die-zehn-gebote-werte-fr-die.html' title='Die Zehn Gebote – Werte für die Gemeinschaft'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114617072193415301</id><published>2006-04-27T22:07:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:37:03.218+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC - D wie Doppelte Prädestination</title><content type='html'>Bei dem, was ich im Folgenden schreibe, bin ich mir der Gefahr bewusst, dass ich selbst bei Reformierten auf Stirnrunzeln stossen könnte.&lt;br /&gt;Dieses Thema wird auch unter Reformierten/Calvinisten kontrovers gesehen (obschon ich mit meiner Sichtweise ganz Calvin selbst folge).&lt;br /&gt;Ich bin der Meinung, dass wir es nicht wegdiskutieren können, dass die Bibel nicht nur von einer Vorherbestimmung zum Heil, sondern auch von einer Prädestination zum Verderben spricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist zwar – besonders für unsere zarten vom Humanismus geprägten Gemüter – eine harte Wahrheit, dass Gott Menschen zum Verderben bestimmt haben soll. Viele Ausleger suchen deshalb nach Wegen, die entsprechenden Schriftstellen etwas zu mildern und sie leicht umzudeuten. Es gibt aber einfach zu viele deutliche Aussagen und Hinweise für eine solche Bestimmung, als dass wir diese Tatsache abstreiten könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt direkte Aussagen der Schrift wie die Folgenden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spr 16,4&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Der Herr macht alles zu seinem Zweck, auch den Gottlosen für den bösen Tag.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;1Pet 2,7-8&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar; für die Ungläubigen aber ist »der Stein, den die Bauleute verworfen haben und der zum Eckstein geworden ist, ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses«; sie stoßen sich an ihm, weil sie nicht an das Wort glauben, wozu sie auch bestimmt sind.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Rö 9,17.22&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Denn die Schrift sagt zum Pharao: »Eben dazu habe ich dich erweckt, damit ich an dir meine Macht erweise und damit mein Name auf der ganzen Erde verkündigt werde.«&lt;br /&gt;Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daneben müssen wir aber die Prädestination zum Verderben schon als Schlussfolgerung der Vorherbestimmung zum Heil akzeptieren.&lt;br /&gt;Wenn Gott die Einen zum Heil bestimmt, dann ist es ja automatisch klar, dass Er die Übrigen nicht dazu bestimmt hat. Es ist ja nicht so, dass Er nicht weiss, was mit diesen Übrigen ist, sondern Es ist Ihm absolut bewusst, wohin diese aufgrund ihrer 'Nichtbestimmung' gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel offenbart uns Gott ausserdem so, dass Er wirklich alle Dinge festgelegt hat, wie sie sein sollen. Es gibt nicht solche Dinge, die einfach nur so passieren und Gott lässt sie dann gezwungenermassen zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eph 1,11&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Gott hat beschlossen, eine bestimmte Gruppe Menschen aus Gnade zum Heil zu führen und den Herrn Jesus Christus für sie sterben zu lassen, um ihre Sünde zu sühnen.&lt;br /&gt;Die Übrigen der Menschen hat Er nicht retten wollen, sondern übergibt sie ihrer gerechten Strafe für ihre Sünde und Auflehnung gegen ihren Schöpfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nicht ungerecht. Ungerecht höchstens im umgekehrten Sinn, nämlich dass Gott nicht alle Menschen ihrer gerechten Strafe zuführt, sondern einigen gnädig ist. Der pseudochristliche Humanismus verlangt 'Chancengleichheit', das heisst, alle Menschen sollen vor die Wahl gestellt werden und dann entscheiden können, ob sie gerettet werden und Gott dienen wollen oder nicht.&lt;br /&gt;Diese Sichtweise von der Rettung ist aber keine Biblische, sondern eine bösartig Menschliche. Sie setzt voraus, dass der Mensch die Macht hat, Gott auf gleicher Ebene gegenüberzutreten und über seine Beziehung zu Ihm zu entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott lässt so etwas aber nicht zu, sondern Er bewahrt sich seine Ehre dadurch, dass ER bestimmt, wer gerettet wird und wer nicht.&lt;br /&gt;Diese Lehre ist demütigend für den Menschen. Und das ist gut. Wenn der stolze Sünder nicht gedemütigt wird, kann er niemals zur Einsicht über seinen wahren verlorenen Zustand kommen. Das muss er aber, wenn Er den wahren Gott erkennen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lehre von der doppelten Prädestination ist "eine harte Rede". Aber ich kann nicht anders, als die Bibel an den entsprechenden Stellen, wo sie davon spricht, so zu nehmen, wie sie es sagt. Wenn wir das nicht können oder nicht mögen, dann begeben wir uns auf gefährlichen Boden. Dann wird die Bibel zu einer ungefährlichen Spruchsammlung, die man zu seinem eigenen Wohlgefallen 'auslegen' kann. Und der Gott der Bibel wird zu einem harmlosen 'lieben Gott', der uns unsere selbstsüchtigen 'Bedürfnisse' erfüllen soll. Ich bin froh, dass es diesen ohnmächtigen Gott der Humanisten nicht gibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114617072193415301?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114617072193415301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/reformiertes-abc-d-wie-doppelte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114617072193415301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114617072193415301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/reformiertes-abc-d-wie-doppelte.html' title='Reformiertes ABC - D wie Doppelte Prädestination'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114511181183832329</id><published>2006-04-15T16:38:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:36:18.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC – C wie Christus</title><content type='html'>Heute sind die Reformierten auf der ganzen Welt wohl versucht unter C ein ganz spezieller Name zu erwähnen. Johannes Calvin, der Genfer Reformator, gilt als Begründer der reformierten Kirche weltweit. Von daher wäre es nur allzu selbstverständlich, dass man sich an dieser Stelle an ihn zu erinnern. Wer den gelehrten Picarden allerdings genauer kennt, der weiss, dass ihm eine solche Behandlung widerstrebt. Nicht ohne Grund wollte er kein öffentliches Grab. Seine ganze Arbeit galt seinem Herrn und seiner Kirche. Darum ist es ganz klar, dass unter C nur von Christus die Rede sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Christus allein!» war eine der grossen Entdeckungen der Reformation. Die Menschen brauchen niemanden auf der Erde, der sich für sie bei Gott einsetzt. Christus hat das getan, in dem er Mensch wurde, den Weg zum Vater zeigte, gelitten hat, unschuldig verurteilt und getötet wurde. Weil er selbst ohne Sünde war, konnte er die Sünde der Menschen auf sich nehmen, die auf seine Rettung vertrauen. Alles was die Menschen brauchen, damit ihnen ihre Sünde vergeben wird, ist der Glaube an Jesus Christus und das Vertrauen, dass er an ihrer Stelle gestorben ist. Kein Mensch, kein Heiliger und auch nicht Maria kann uns mit dem himmlischen Schöpfer verbinden. Nein, das kann nur Jesus Christus. Reformiert glauben bedeutet also, einzig auf Christus zu vertrauen, der unsere Rettung geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Wahrheit muss in allen Zeiten wieder neu festgemacht werden. Gerade auch heute. Der Mensch wird gerettet, weil Christus alles für ihn getan hat. Es liegt nicht an uns selbst. Doch oft ist uns diese Zusage zu wenig. Wir möchten es selbst wissen. Wir möchten es begreifen, wie das möglich sein kann. Wir trauen unserem Verstand mehr als Christus. Oder wir möchten es fühlen, dass wir andere Menschen sind. So vertrauen wir unseren Gefühlen mehr als Christus. Gott ruft uns in seinem Wort dazu auf, ihm zu vertrauen. Sein Wort gilt mehr als unser Verstand oder unsere Gefühle. Sie sind weit hinter der ewigen Wahrheit zurück. Reformiert sein heisst, mehr auf Gottes Wort und seine Zusagen zu trauen, als allem, was wir selbst wahrnehmen können, weil er selbst die Wahrheit ist, die uns frei macht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114511181183832329?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114511181183832329/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/reformiertes-abc-c-wie-christus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114511181183832329'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114511181183832329'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/reformiertes-abc-c-wie-christus.html' title='Reformiertes ABC – C wie Christus'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114441657532273389</id><published>2006-04-07T15:15:00.000+02:00</published><updated>2007-06-21T15:36:11.390+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beachtenswerte Homepage'/><title type='text'>Homepage des Monats</title><content type='html'>Heute wollen einmal einen Blick an die Wurzel des reformierten Bibelverständnisses wagen. Wie kein anderer hat Johannes Calvin, der Genfer Reformator die Reformierten in der ganzen Welt geprägt. Er hat der Website, die heute vorgstellt wird, ihren Namen gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders gelungen ist, dass neben einer kurzen Biographie und Predigten auch Bekenntnistexte zu finden sind, in welchen der reformierte Glaube deutlich festgehalten wurde. Die Blume des Calvinismus (TULIP – die fünf Punkte des Calvinismus) werden fundiert erklärt. In den reformierten Kirchen war es von Anfang an Brauch Psalmen zu singen. Calvin selbst meint, dass man hier die besten Texte finden könnte, weil sie vom Heiligen Geist inspiriert sind. So können wir uns freuen über die Psalmenvertonung, die wir ebenfalls noch auf dieser Seite finden. Es ist heute eine zu selten beachtete Tatsache, dass die Theologie auch das Lob des Christen prägen soll. Diese Homepage weisst uns darauf hin. Vielen Dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach allen diesen Worten nun aber die Adresse für diese Fundgrube: &lt;a href="http://www.calvinianum.de/" target="_blank"&gt;calvinianum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Freude beim Stöbern!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114441657532273389?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114441657532273389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/homepage-des-monats.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114441657532273389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114441657532273389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/04/homepage-des-monats.html' title='Homepage des Monats'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114258373174273692</id><published>2006-03-17T09:21:00.000+01:00</published><updated>2006-03-17T09:22:11.746+01:00</updated><title type='text'>Schweig Amos!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und Amazja sprach zu Amos: «Du Seher, geh, fliehe in das Land Juda und iss dort dein Brot und weissage dort! In Bethel aber sollst du nicht mehr weissagen; denn es ist ein königliches Heiligtum und eine königliche Residenz!»&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Amos 7,12-13&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Heute leben wir in einer sehr liberalen Zeit. Niemand soll dem anderen sagen, was er zu tun hat. Das ist nicht neu. Die Menschen wollten schon immer in Ruhe gelassen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hat es eben auch der Prophet Amos erlebt. Gott hat ihm eine sehr unerfreuliche Nachricht für Israel übertragen. Das Land wird wegen seiner Gottlosigkeit nicht bestehen können. Feinde werden stark werden, es erobern und die Menschen aus ihrer Heimat wegführen. Der Grund für dieses Gericht sei ihre Untreue gegenüber Gott. Sie bleiben bei ihrem Götzendienst und übervorteilen die Armen und Schwachen ihres Volkes. Es erstaunt nicht, dass der König nicht sehr positiv auf diese Worte reagiert hat. Aber seine Argumente, mit denen er den Propheten zum Schweigen bringen will, sind sehr modern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst sagt er ihm: «Kümmere du dich um deine eigenen Angelegenheiten. Geh zu dir nach Hause und verkündige dort diese Worte.» Amos war tatsächlich in Juda zu Hause – also in Israel ein Fremder. Jeder kehre von seiner eigenen Tür. Dieses Sprichwort hat sich heute eingeprägt. Es gehört zum allgemeinen Volksgut. Danach wollen wir uns richten. Es heisst, dass wir auf keinen Fall irgendein Wort über das Leben und Handeln eines Menschen verlieren dürfen. Sein Leben ist seine Privatsache. Wie sollen sich Kirche, Pfarrer und Prediger in dieser Situation verhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach hält der König noch ganz klar fest, wer hier der Chef ist. Es ist sein Heiligtum, wo Amos sich traut das Wort zu ergreifen. Er hat es gestiftet. Es ist seine Residenz in dieser Stadt. Darum hat er das Sagen. Obwohl wir die Königreiche abgeschafft haben und in einer Demokratie leben, ist dieser Gedanke heute immer noch sehr aktuell. Jeder darf sich sein eigenes Königreich bauen. Jeder von uns ist berechtigt sich Achtung, Ansehen und Reichtum zu erarbeiten. Sein Leben ist seine Residenz. Hier hat der Mensch selbst das Sagen. Wieder ist jede Einmischung von Aussen ausgeschlossen. Wer zahlt und arbeitet, der befiehlt. Wie sollen sich Kirche, Pfarrer und Prediger unter diesen Bedingungen verhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir uns die Antwort von Amos zum Vorbild (Amos 7,14-15). Er weiss, dass es nicht seine Idee war in die Fremde zu gehen und Unruhe zu stiften. Er hatte einen sicheren Beruf, den er verliess, weil Gott ihn geschickt hatte. Er konnte gar nicht anders, als sich aufmachen und diese wie gesagt sehr unerfreuliche Nachricht zu überbringen. Die Botschaft, welch die Kirche heute zu verkündigen hat, ist eigentlich eine freudige Nachricht. Trotzdem ärgern sich Menschen an ihr. Sie werden in ihren Königreichen gestört. Es ist nicht leicht das Evangelium evangelisch zu verkündigen. Denn die Nachricht, die Jesus Christus in die Welt gebracht hat, stellt einen Anspruch an unser ganzes Leben. Auf unsere Art zu Reden, zu Denken und zu Planen. Auf die Art wie wir mit unserer Familie, mit den Nachbarn und den armen in unserer Gesellschaft umgehen. Auf die Art wie wir Arbeiten. Jeder Bereich unseres Lebens soll davon betroffen sein. Genau das passt aber nicht zu der erwähnten modernen Vorstellungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir brauchen heute Männer, die wissen warum sie reden. Ich wünsche mir eine Kirche, die Menschen zur Wahrheit führen will. Nicht weil die Wahrheit aus ihr käme, sondern weil sie von der Wahrheit ergriffen ist. Ich wünsche mir Pfarrer und Prediger, die sich nicht von den Königreichen der grossen und kleinen Menschen abschrecken lassen, sondern sich in ihrem Dienst allein vom ewigen König leiten lassen. Männer, die sagen: «Es liegt mir nichts an meinem Ansehen, aber alles an Gottes Reich. Darum werde ich nicht schweigen!»&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114258373174273692?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114258373174273692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/schweig-amos_17.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114258373174273692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114258373174273692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/schweig-amos_17.html' title='Schweig Amos!'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114232939734267175</id><published>2006-03-14T09:37:00.001+01:00</published><updated>2007-06-21T15:36:03.088+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC - B wie Bekenntnis</title><content type='html'>Kirchen und Gemeinden, die sich der reformatorischen Theologie verpflichtet halten, haben sich seit der Reformation an Bekenntnisse gehalten.&lt;br /&gt;Heutzutage ist diese Haltung alles andere als im Trend und man muss sich fast gegen unzählige Vorwürfe verteidigen, wenn man sie einnimmt. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Bekenntnisse sind trennend, sie stören die Einheit" &lt;/span&gt;oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Es braucht kein Bekenntnis ausser dem Bekenntnis zu Jesus Christus" &lt;/span&gt;oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ein Bekenntnis ist etwas Gesetzliches, es beschneidet die Freiheit" &lt;/span&gt;oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ein detailliertes Bekenntnis ist überflüssig, man muss einfach in der Liebe leben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;So oder ähnlich wird oft argumentiert. Bei der einen oder anderen dieser Aussagen ist durchaus etwas Wahres dran. Aber grundsätzlich ist es nicht nur aus reformierter Sicht, sondern aus der Sicht der Biblischen Offenbarung falsch, etwas gegen Bekenntnisse zu sagen.&lt;br /&gt;Was können wir denn der Bibel entnehmen, um eine Praxis der Bekenntnisbildung zu stützen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte einen Versuch machen, in der Kürze darauf zu antworten. Ich denke, dazu hilft uns zuerst eine Aussage des Apostels Paulus im 2. Timotheusbrief:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Halte fest das﻿﻿ Vorbild﻿﻿ der gesunden Worte﻿﻿, die du von mir gehört hast﻿﻿, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind﻿﻿! Bewahre das schöne anvertraute Gut﻿﻿ durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt﻿﻿ (2Tim 1,13)!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die Bildung eines Bekenntnisses folgt genau der Anweisung, die Paulus dem Timotheus gibt. Sie hält das Vorbild der gesunden Worte fest und bewahrt das anvertraute Gut.&lt;br /&gt;Natürlich könnte man sagen, dass das schon geschieht, wenn man sich einfach an die Bibel hält und ihre Lehre glaubt und ihre Anweisungen befolgt.&lt;br /&gt;Ja, das stimmt. Aber dabei ist ein Bekenntnis eine sehr grosse Hilfe. Es hält nämlich fest, was die Bibel über diese oder jene Frage lehrt. Man findet ja in der Bibel die Antworten auf entsprechende Fragen nicht nur an einer bestimmten Stelle, sondern sie enthält Aussagen zu gleichen Fragen an ganz verscheidenen Stellen, in verschiedenen Zusammenhängen, auf verschiedenen Hintergründen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ein Bekenntnis macht, ist diese Aussagen ordnen; sie zusammenfassen und in kompakten Lehrpunkten formulieren. Ein Bekenntnis geht dem wichtigsten hermeneutischen Prinzip nach, das die Reformatoren betonten: Es legt die Schrift mit der Schrift aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also jemand sagt: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Bekenntnisse sind unnötig, wir brauchen nur ein Bekenntnis zu Jesus Christus"&lt;/span&gt;, dann möchte ich ihn fragen: "Welchen Jesus meinst du? Wie genau ist er? Was lehrt er? Was ist sein Wille für mein Leben?"&lt;br /&gt;Wir müssen doch solche Aussagen machen können über den Gott, an den wir glauben. Sonst ist unser Glaube nichts als eine trübe und undefinierbare Brühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand sagt: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Bekenntnisse sind trennend, sie stören die Einheit" &lt;/span&gt;Dazu muss man sagen: Ja und Nein. Ein Bekenntnis trennt tatsächlich. Wenn es richtig - biblisch - ist, dann trennt es die Wahrheit von der Lüge. Diejenigen, die der Wahrheit glauben von denen, die Falsches glauben. Eine solche Trennung ist richtig, von Gott gewollt.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass ein Bekenntnis eint. Es eint all die, die der Wahrheit glauben. Sie stehen damit gemeinsam auf dem Fundament der Schrift, das vom Bekenntnis formuliert ist. Was könnten wir mehr wollen, als eine solche Einheit?! Wer möchte eine Einheit, die nur deshalb besteht, weil man Unwahrheit gemeinsam übersieht oder toleriert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein richtiges Bekenntnis ist auch nicht gesetzlich. Es gibt einfach wider, was die Bibel offenbart. Dazu gehören wohl auch die 'Gesetze' der Bibel. Aber auch die befreiende Wahrheit des Evangeliums, die alles andere als einengend ist.&lt;br /&gt;Eine gewisse Beschränkung wird ein Bekenntnis allerdings bringen. Aber eben nur da, wo uns das Wort Gottes auch beschränkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ganz allgemein wird ein Bekenntnis helfen, das Leben der Gemeinde einfacher zu machen. Weil man sich gemeinsam darauf besinnen kann, was man miteinander glaubt.&lt;br /&gt;Daneben sind Bekenntnisse auch eine grosse Bereicherung des geistlichen Lebens, weil sie uns die Grösse Gottes in seinem Heilswirken bewusster machen.&lt;br /&gt;Wer sich davon überzeugen möchte, nehme sich versuchsweise einige Kapitel aus dem &lt;a href="http://www.ab-basel.ch/upload/files/Westminster_Bekenntnis.pdf"&gt;Westminster Bekenntnis&lt;/a&gt; oder dem &lt;a href="http://www.ab-basel.ch/upload/files/Zweites_Helvetisches_Bekenntnis.pdf"&gt;Zweiten Helvetischen Bekenntnis&lt;/a&gt; vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114232939734267175?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114232939734267175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/reformiertes-abc-b-wie-bekenntnis_14.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114232939734267175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114232939734267175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/reformiertes-abc-b-wie-bekenntnis_14.html' title='Reformiertes ABC - B wie Bekenntnis'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114232380335192545</id><published>2006-03-14T08:54:00.001+01:00</published><updated>2007-06-21T15:35:41.135+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beachtenswerte Homepage'/><title type='text'>Homepage des Monats</title><content type='html'>Heute leben wir in einer Zeit, in der nur das Hier und Jetzt gilt. Was gestern war, interessiert Viele nicht mehr. Schade eigentlich. Denn wenn wir genau überlegen, merken wir, dass so Manches, was wir heute denken, auf der Vergangenheit aufbaut. Und wenn wir ein wenig in unsere Geschichte stöbern, können wir immer wieder neu sehr hilfreiche Anstösse entdecken, die uns in unserer Zeit weiterhelfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.solideogloria.ch/Bullinger/Bullinger%20Asper.Keller..jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 150px;" src="http://www.solideogloria.ch/Bullinger/Bullinger%20Asper.Keller..jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das kann man gerade mit Heinrich Bullinger erleben. Als Nachfolger von Zwingli, prägte er die Reformation nach dessen Tod. Er gilt nicht nur als grosser Theologe des Bundes, sondern auch als hervorragender Seelsorger und sehr praktischer Verkündiger. Seine Gedanken sind nie hochtrabend, sondern haben ihren Ansatzpunkt immer mitten im Leben der Menschen (wohl auch mitten in seinem eigenen Leben).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum empfehle ich diesen Monat gerne eine Seite, die zwar technisch nicht so auf dem laufenden Stand ist, aber einige wertvolle Beiträge über Bullinger enthält. Aber überzeugt euch selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.solideogloria.ch/Bullinger" target="_blank"&gt;Heinrich Bullinger&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114232380335192545?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114232380335192545/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/homepage-des-monats_14.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114232380335192545'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114232380335192545'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/homepage-des-monats_14.html' title='Homepage des Monats'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114227215162022837</id><published>2006-03-13T18:46:00.000+01:00</published><updated>2006-03-14T08:39:45.150+01:00</updated><title type='text'>Zeichen und Wunder in der Kirche</title><content type='html'>Heute kann man es aus allen Kanälen erfahren. Zeichen und Wunder sind ein Grundpfeiler beim Aufbau der Kirche. Das immer wiederkehrende Mantra der evangelikalen Bewegung, will Christen in den deutschsprachigen Welt weichkochen, dass sie diese Tatsache endlich akzeptieren – wir brauchen wieder die Wunder der Apostel. Heilungen und überweltliche Kräfte sollen in unseren Kirchen und Gemeinden wieder alltäglich erfahrbar werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sagen wir aus reformierter Sicht dazu? Natürlich. Es wäre sehr schön, wenn grosse Wunder in unseren Kirchen geschehen würden. Die wahren Wunder der apostolischen Zeit braucht unsere Kirche und unsere Gesellschaft in der wir leben. Das Wunder, dass Menschen von ihrem gottlosen Weg umkehren und sich ihrem Schöpfer ganz hinwenden. Wer diesen Schritt nicht als Wunder bezeichnen will, hat nicht verstanden, was Bekehrung und Wiedergeburt bedeutet. Wer hier nicht Gottes überweltliche Wirken entdeckt, hat keine Ahnung vom Zustand des natürlichen Menschen. Die Bibel sagt uns, dass der Mensch im Tod lebt. Er kann aus eigener Kraft niemals zum Leben kommen. Genau wie eine Leiche nichts mehr unternehmen kann, was ihren Zustand verbessern könnte. Nein, alle Menschen sind ihrem Schicksal geweiht. Sie müssen vergehen. Jetzt wirkt Gott ein Wunder. Er zeigt dem Menschen seine Situation auf und ruft den Menschen aus dem Tod ins Leben. Darüber kann man nur staunen. Ohne dieses Wunder kann die christliche Kirche nicht leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wünsche ich der Kirche viele Wunder – viele Menschen, die sich aus dem Tod ins Leben rufen lassen. Und ich hoffe, dass wir uns durch die immer neuen Sensationen, die in den christlichen Medien herumgereicht werden, nicht von der Wahrheit ablenken lassen. Die Aufgabe der Kirche und seiner Glieder ist es nicht Wunder zu vollbringen, sondern zur Ehre ihres Herrn zu leben und das Evangelium von seiner Rettung bekannt zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114227215162022837?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114227215162022837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/zeichen-und-wunder-in-der-kirche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114227215162022837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114227215162022837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/03/zeichen-und-wunder-in-der-kirche.html' title='Zeichen und Wunder in der Kirche'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114068858852878199</id><published>2006-02-23T10:17:00.001+01:00</published><updated>2007-06-21T15:34:50.552+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Buch des Monats</title><content type='html'>Der 1963 verstorbene Professor für englische Literatur C.S. Lewis schrieb in seinem Essay 'Über das Lesen alter Bücher':&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist eine gute Regel, sich nach der Lektüre eines neuen Buches nie ein zweites neues zu erlauben, ohne dazwischen ein altes gelesen zu haben. Jedes Zeitalter betrachtet die Welt durch seine eigene Brille. Es hat für bestimmte Wahrheiten einen besonders guten Blick und ist für bestimmte Irrtümer besonders anfällig. Wir brauchen darum Bücher, welche die charakteristischen Irrtümer unserer eigenen Zeit korrigieren. Und das heisst alte Bücher. Alle Schriftsteller eine Epoche teilen bis zu einem gewissen Grad die Sicht ihrer Epoche - auch die, welche ihr scheinbar am Schärfsten entgegentreten [...] Da gibt es nur ein Heilmittel. Wir dürfen nie aufhören, den klaren, frischen Wind der Jahrhunderte über unsere Köpfe wehen zu lassen; und das geschieht nur, wenn wir alte Bücher lesen...&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb möchte ich auch ein altes Buch empfehlen. Es wurde erst vor zwei Jahren das erste mal auf deutsch übersetzt, obwohl es schon im 19. Jahrhundert geschrieben wurde.&lt;br /&gt;Das Buch heisst: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seid heilig&lt;/span&gt;" und wurde von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;John Charles Ryle&lt;/span&gt; geschrieben, einem Zeit- und Geistesgenossen von Charles Spurgeon. Es ist im &lt;a href="http://www.3lverlag.de/"&gt;3L-Verlag&lt;/a&gt; erhältlich.&lt;br /&gt;Ryle schreibt in diesem Buch über Heiligung. Er tut das anhand einer Art schriftlicher Predigten. Seine Art, die Leser anzusprechen, ist sehr direkt und lebendig. Er redet zu Christen und Nichtchristen.&lt;br /&gt;Die Lektüre des Buches könnte tatsächlich den Effekt haben, wie ihn Lewis in seinem Essay beschreibt, nämlich, dass es die Irrtümer der heutigen Zeit entlarvt. Aber das nicht deshalb, weil dieselben Irrtümer in seiner Zeit nicht vorhanden waren, sondern weil Ryle Probleme im Denken der Christen anspricht, die heute auch wieder aktuell sind, dies sogar in verstärkter Form.&lt;br /&gt;Wenn man in dem Buch liest und nicht weiss, aus welcher Zeit es stammt, könnte man meinen, es wäre ein Neues. James Packer las es vor 50 Jahren und er sagt, es hätte sein geistliches Leben ganz entscheidend verändert und geprägt.&lt;br /&gt;Genug neugierig gemacht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114068858852878199?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114068858852878199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/buch-des-monats_23.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114068858852878199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114068858852878199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/buch-des-monats_23.html' title='Buch des Monats'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114054544930899316</id><published>2006-02-21T18:52:00.000+01:00</published><updated>2006-02-21T19:12:09.786+01:00</updated><title type='text'>Für Gottes Ehre</title><content type='html'>Heute kämpfen Muslime auf der ganzen Welt für die Ehre ihres Gottes und ihres Propheten. Im Westen sieht man ihren Ausbrüchen erstaunt zu und kann nicht begreifen, was hier passiert. Sicher sind die Übergriffe erschreckend und auf keinen Fall zu rechtfertigen. Aber was mir bei den Berichterstattungen in Zeitungen und im Netz auffällt, dass wir aufgeklärten Menschen keine Ahnung haben, was es heisst für Gottes Ehre einzustehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Ehre ist ein zentraler Begriff der reformierten Theologie. Sie ist das Ziel des Menschen. Darum leben wir. Der Westminster Katechismus drückt das in der Antwort auf seine erste Frage folgendermassen aus: «Das höchste Ziel des Menschen ist, Gott zu verherrlichen und sich für immer an ihm zu erfreuen.» Im Hebräischen wird Ehre bekommen mit Gewicht erhalten beschrieben. Wenn etwas geehrt wird, wird es wichtig. Wenn Gott für einen Menschen schwer und wichtig wird, bekommt er selbst einen sichern Halt. Wie unsere Sonnenschirme einen schweren Fuss brauchen, damit sie nicht von jedem Windstoss zum kippen gebracht werden, brauchen Menschen ein sicheres Gewicht in ihrem Leben. Gott ist der Ewige. Wer sich an ihm festmacht und ihn wichtig werden lässt, der ist in Sicherheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht werden wir heute von den Forderungen der islamischen Welt so überrollt, weil wir vergessen haben, wozu wir selbst stehen. Eine sinnvergessene Gesellschaft kann den Ansprüchen anderer Religionen nichts entgegensetzen, selbst wenn sie sich auf eigene Grundwerte wie die Pressefreiheit beruft, oder Auswüchse mit Waffen bekämpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt nichts anders übrig, als eine neue Hinwendung zu den Werten, die nicht von einigen Menschen festgelegt wurden, sondern von dem, der alles Leben geschaffen hat. Unter seiner Ordnung stehen alle Menschen. Alle sind dazu aufgerufen zu seiner Ehre zu leben. Nur so hat das Leben eines einzelnen Menschen und eines Volkes einen sicheren Halt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114054544930899316?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114054544930899316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/fr-gottes-ehre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114054544930899316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114054544930899316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/fr-gottes-ehre.html' title='Für Gottes Ehre'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114010670035382380</id><published>2006-02-17T02:15:00.000+01:00</published><updated>2007-06-21T15:34:21.739+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformiertes ABC'/><title type='text'>Reformiertes ABC - A wie Abendmahl</title><content type='html'>Heute ist Vielen nicht mehr klar, was das Abendmahl zu bedeuten hat. Nur so kann man sich einige Versöhnungsversuche erklären, die von kirchlicher Seite immer wieder unternommen werden. Warum sollten evangelische und römisch-katholische Christen nicht gemeinsam das Abendmahl feiern? Diese Frage zeugt von Unwissenheit. Unwissenheit darüber, was die andere Denomination unter dem Abendmahl versteht. Oft denke ich sogar, dass sogar ein eigenes Verständnis fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Abendmahl war von Anfang an ein wichtiger Punkt in der Reformation. Nicht nur, weil sich Luther und Zwingli über dieser Frage verworfen haben, sondern auch im Unterschied zu der Lehre der römisch-katholischen Kirche. Die Messe und die Lehre davon, dass Christus im Gottesdienst immer wieder neu geopfert wird, war ein wichtiger Grund, dass die Reformation neue Gottesdienste eingerichtet hat und schliesslich eine eigene Denomination entstanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abendmahl versammelt sich die Gemeinde als Bundesgenossen. Sie alle sind mit den gleichen Herrn verbunden. Darum erhält die ganze Gemeinde Brot und Wein. Die Elemente bleiben Brot und Wein und werden nicht verändert. Damit steht die reformierte Sicht im Gegensatz zu der römisch-katholischen Lehre, die sagt, dass bei den Einsetzungsworten die Elemente verwandelt werden. Die Empfänger der Eucharistie (Abendmahl) erhalten tatsächlich Leib Christ, der nur noch so aussieht wie Brot. Dies und noch andere Lehren und Bräuche um das Abendmahl haben die Reformatoren abgelehnt. Wer das Abendmahl empfängt, bekommt tatsächlich Brot und Wein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reformierte Christen sehen im Abendmahl eine geistliche Nahrung für ihr geistliches Leben. Calvin hat 1541 in seinem kleinem Abendmahlstraktat geschrieben: «Aber nun ist das Leben, zu dem er uns wiedergeboren hat, ein geistliches. Dem entsprechend muss auch die Speise, die uns darin erhält und stärkt, geistlicher Art sein.» Brot und Wein sind Wahrzeichen für etwas, was Christen wirklich stärkt. Es ist das Zurückdenken, dass Christus sein Leben hingegeben hat, damit wir leben können. Es ist das Andenken daran, dass Christus durch sein Sterben am Kreuz eine neue Verbindung mit Gott möglich gemacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer das Abendmahl in diesem Glauben nimmt, der wird neu gestärkt. Es versichert dem Gläubigen, dass Christus für ihn gestorben ist, damit er leben kann. Der Heidelberger Katechismus fasst diese Zusicherung folgendermassen zusammen (aus Antwort 79): «Vor allem will er uns durch dieses sichtbare Zeichen und Pfand zusichern, dass wir so sicher und wahrhaftig durch die Wirkung des Heiligen Geistes an seinem Leib und Blut Anteil bekommen, wie wir diese heiligen Wahrzeichen zur Erinnerung an ihn mit dem Mund empfangen. Darin ist uns all sein Leiden und sein Gehorsam so sicher zugeeignet, als hätten wir selbst in eigener Person alles gelitten und vollbracht.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist das Abendmahl weder ein blosses Zeichen, wie es Zwingli formierte, denn es stärkt tatsächlich unseren Glauben, noch stilles Wort, das durch blosses Anschauen (ohne Glauben des Empfängers vorauszusetzen) Vergebung bewirkt. Das Abendmahl ist eine Zusage und eine Bekräftigung für das ewige geistliche Leben, die nur der empfangen kann, der auf Christus vertraut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114010670035382380?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114010670035382380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/reformiertes-abc-wie-abendmahl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114010670035382380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114010670035382380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/reformiertes-abc-wie-abendmahl.html' title='Reformiertes ABC - A wie Abendmahl'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-114009773794311001</id><published>2006-02-16T14:46:00.000+01:00</published><updated>2007-06-21T15:33:35.714+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Beachtenswerte Homepage'/><title type='text'>Homepage des Monats</title><content type='html'>Man muss lange suchen, um eine deutschsprachige reformierte Homepage zu finden. Es gibt allerdings im weltweiten Netz immer mehr zu entdecken, worüber man sich wirklich freuen kann. Darum soll unter dieser Überschrift auf einige ausgezeichnete Seiten aufmerksam gemacht werden. Natürlich bin ich jederzeit froh um Hinweise. Welche reformierten Seiten sind besonders erwähnenswert? Schreibt mir einfach ein &lt;a href="mailto:thomas.reiner@mac.com"&gt; Mail&lt;/a&gt;. Wenn hier viele Seiten zu Tage kommen, kann daraus auch eine Homepage der Woche werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute möchte ich gerne mit einer Seite beginnen, die ich schon lange im Auge behalte. &lt;a href="http://www.lebensquellen.de/" target="_blank"&gt;LebensQuellen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier findet ihr eine sehr umfangreiche Themensammlung und pointierte Artikel. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.lebensquellen.de/" target="_blank"&gt;www.lebensquellen.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-114009773794311001?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://reformiertheute.blogspot.com/feeds/114009773794311001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/homepage-des-monats.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114009773794311001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22551482/posts/default/114009773794311001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://reformiertheute.blogspot.com/2006/02/homepage-des-monats.html' title='Homepage des Monats'/><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
